Cuenca: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Cuenca
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Foto: Tomás Fano via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Die Provinz Cuenca verbindet die charakteristische Mancha-Ebene mit der Serranía, dem gebirgigsten Gebiet von Castilla-La Mancha. Dieser kontrastreiche Landschaftsraum reicht von weiten Ebenen bis in eine Bergwelt mit Wäldern, Schluchten, ungewöhnlichen Felsformationen und Wasserläufen. Wer Cuenca als Reiseziel wählt, möchte möglicherweise eine Ferienwohnung mieten.
Der Bahnhof Cuenca Fernando Zóbel bietet Hochgeschwindigkeits-, Fern- und Mittelstreckenverbindungen.
Landschaft und Natur
Der Parque Natural Serranía de Cuenca umfasst ausgedehnte Wälder, ungewöhnliche Felsformationen, tiefe Schluchten und Wasserläufe aus dem Bergland. Als Natura-2000-Schutzgebiet umfasst die ZEC-ZEPA Serranía de Cuenca den Parque Natural Serranía de Cuenca und zahlreiche Naturdenkmäler.
Zu den markanten Naturzielen gehört die Ciudad Encantada. Sie wurde 1929 zum Sitio Natural de Interés Nacional erklärt und besteht aus Felsformationen, die durch Wasser, Wind und Eis geformt wurden.
Geschichte und Baukunst
Die Casas Colgadas wurden im späteren Mittelalter errichtet; die meisten wurden im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut. Ein weiteres prägendes Bauwerk ist die heutige Puente de San Pablo: Die Eisenbrücke wurde am 19. April 1903 eingeweiht und gilt als bedeutendes Beispiel der eisenbeschlagenen Architektur des Eiffel-Typs.
Der Bau der Catedral de Santa Maria y San Julián begann nach der Eroberung der Stadt gegen Ende des 12. Jahrhunderts; ihr wesentlicher Kern entstand im 13. Jahrhundert. Die ursprünglich gotische Kathedrale bewahrt ihr ursprüngliches Kreuzrippengewölbe sowie ein charakteristisches Triforium.
Das Convento de San Pablo wurde ab 1523 als Dominikanerkloster errichtet und nutzte dabei die Felsstruktur der Schlucht. Heute beherbergt das ehemalige Kloster das Espacio Torner, in dem zahlreiche Werke des aus Cuenca stammenden Künstlers Gustavo Torner zu sehen sind.
Museen und Sammlungen
Das Museumsangebot von Cuenca ist auf engem, fußgängerfreundlichem Raum konzentriert, sodass Besucher zwischen den Einrichtungen zu Fuß gehen können. Das Museo de Cuenca zeigt auf drei Ausstellungsebenen archäologische Funde aus Fundstätten der gesamten Provinz Cuenca.
Das MUCMA Museo de las Ciencias de Castilla-La Mancha befindet sich in zwei Gebäuden in der Altstadt von Cuenca. Zu seinen Bereichen gehören Astronomie und Planetarium, Zeitmaschine, Schätze der Erde, Geschichte der Zukunft sowie Labor des Lebens.
Im Erdgeschoss des Palacio Episcopal befindet sich das Museo Tesoro de la Catedral. Es zeigt Werke, die acht Jahrhunderte Geschichte der Diözese Cuenca zusammenfassen. Die Fundación Antonio Pérez erstreckt sich über vier Stockwerke mit mehr als 30 Sälen und zeigt Werke zeitgenössischer spanischer und internationaler Künstler aus Informel, Abstraktion und Pop-Art.
Das Museo de la Semana Santa befindet sich auf zwei Etagen des ehemaligen Hauses Casa de Los Girones in der Altstadt von Cuenca. Mit einer multimedialen Inszenierung vermittelt es die Eindrücke und Emotionen der Semana de Pasión in Cuenca.
Die paläontologische Fundstätte Las Hoyas in La Cierva (Cuenca) gilt als internationale Referenzstätte für die Unterkreide. Im Museo de Paleontología de Castilla-La Mancha in Cuenca sind Fossilien, Fundstücke und Dinosaurierrekonstruktionen aus den bedeutendsten Fundstätten der Region zu sehen. Das Museo de Arte Abstracto in Cuenca zeigt Werke anerkannter spanischer Künstler, darunter Picasso und Goya.
Wege, Aktivitäten und Veranstaltungen
Der Wanderweg Hoces de Cuenca ist als SL-CU 10 registriert und führt durch eine Mischung aus Stadtgebiet und Wegen entlang der Felswände der Altstadt. Der Paseo del Júcar ist ein kurzer Spazierweg am Ufer des Júcar nahe der Stadt Cuenca und bietet Ausblicke auf verschiedene Stadtbereiche.
In der Nähe der Stadt Cuenca werden Ausritte, Klettern, Klettersteige und Canyoning angeboten. Die Semana de Música Religiosa begleitet in Cuenca die Semana Santa, die nach dem Mondkalender im März oder April stattfindet.
Stadtgeschichte und regionale Küche
Die Gärten der Huécar-Schlucht, die sogenannten „Hocinos“, bildeten traditionell die Grundlage für die Versorgung der Stadt Cuenca mit Obst und Gemüse. Zur traditionellen Küche von Cuenca gehören Morteruelo, Ajoarriero und Zarajos; die Gerichte werden mit regionalen Zutaten und über Generationen weitergegebenen Rezepten zubereitet.
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