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Mira zwischen Schluchten, Flusswegen und Kultur

Unterkünfte in Mira

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mira liegt am gleichnamigen Fluss zwischen Schluchten und von Kiefern bedeckten Hängen. Die Hoces del río Mira sind hufeisenförmige Schluchten mit üppiger Unterwasservegetation, die als ökologische Grundlage für eine artenreiche Fischfauna dient. Der Aussichtspunkt Tres Cruces bietet einen vollständigen Blick auf Mira und die umliegenden Täler. Die Schlucht von Los Altares ist durch rote, erodierte Böden geprägt, während sich die natürliche Quelle Fuente del Rebollo an einem örtlichen Weg durch die Landschaft von Mira befindet.

Wandern und Wege

Der thematische Weg der Hoz de Mira trägt die Bezeichnung SL-CU 06 und ist eine 2 Kilometer lange markierte Wanderroute. Der botanische Weg durch die Hoz de Mira führt über ausgeschilderte Pfade durch natürliche Schluchten mit Aussichtspunkten und Rastplätzen. Der Abschnitt Mira–Enguídanos des GR-64 ist 25 Kilometer lang, mittelschwer und für eine Tagesetappe vorgesehen. Außerdem verläuft der GR-64 „Vuelta a La Manchuela“ durch das Gemeindegebiet von Mira. Zum Aktivtourismus in Mira zählen Wandern, Radfahren, botanische Routen und Spaziergänge am Fluss. Unterschiedliche Weglängen und Aktivitätsarten lassen sich je nach gewünschtem Tagesrhythmus miteinander vergleichen.

Kultur

Der Ortskern von Mira bewahrt die typische Struktur eines Bergdorfs mit engen, steilen Straßen, Holzbalkonen und weiß gekalkten Fassaden. Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción in Mira besitzt ein einschiffiges Langhaus in Saalform sowie eine dreiseitige Apsis mit drei Lunetten. Die Pfarrkirche der Himmelfahrt Mariens vereint Kunststile von der Renaissance bis zum Barock. Die Ermita de la Piedad in Mira ist ein religiöses Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert.

Das Geburtshaus von Antón Martín in Mira steht mit der Gründung des Hospital de San Juan de Dios in Madrid in Verbindung. Das Viadukt von Los Arenales, auch La Cortada genannt, ist Teil der Eisenbahnstrecke Cuenca–Valencia. Es besitzt fünf Bögen mit jeweils 12 Metern Spannweite, ist einschließlich der vorgelagerten Stützmauern knapp 100 Meter lang und bis zu 25 Meter hoch. Das Viadukt von Mira, auch Viadukt von Villa Paz genannt, überquert die Schlucht des Flusses Mira und bietet einen Panoramablick über das Tal.

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Feste und Küche

An allen Freitagen der Fastenzeit wird nach dem Kreuzweg in der Kirche von Mira das Miserere aus Psalm 50 auf Latein gesungen. Das örtliche San-Isidro-Fest in Mira umfasst eine Prozession zur Ermita de la Piedad, wo eine Messe gefeiert und der Segen über die Felder gesprochen wird. Die Feste zu Ehren von San Roque finden Mitte August statt und umfassen Musik, Stierläufe und jahrhundertealte Traditionen. Am Abend des 16. Januar werden in den Straßen von Mira Freudenfeuer entzündet.

Weitere Orte

Weitere Orte: Cólliga, Villar de Cañas, Fuertescusa, Saelices, Castillo De Garcimuñoz, Buenache de la Sierra, Villar De Olalla, Garaballa.

Zur traditionellen Küche von Mira gehören Gachas und Morteruelo, die mit gereiftem Käse und Weinen aus La Manchuela serviert werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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