Fuertescusa zwischen Quellen, Schluchten und Wanderwegen
Unterkünfte in Fuertescusa
Fuertescusa öffnet den Blick auf die als „Selva Negra“ conquense bekannte Landschaft. Der Ort ist das Eingangstor zu diesem Gebiet und zugleich Teil des Parque Astronómico de la Serranía Conquense, der als Starlight-Touristenziel ausgezeichnet ist. Schon die Zufahrt zum Ortskern besitzt einen eigenen Charakter: Sie führt durch die Puerta del Infierno, eine Gruppe von Tunneln, die in die Schlucht gegraben wurden. In Fuertescusa gibt es rund 100 Quellen; viele davon führen noch Wasser.
File:Fuentecilla de la Dehesa en Fuertescusa Enero 2021.jpg
Foto: Jespa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Wege
Von der Ortsmitte von Fuertescusa beginnen mehrere Wanderwege. Der PR-CU 115 Sendero de la Dehesa verfügt über eine kurze Variante, die für BTT geeignet ist. Bei Las Modorras führt derselbe Weg an zahlreichen Überresten alter Viehkorrale vorbei.
Der SL-CU 12 Sendero del Hocino führt durch den Hocino, ein enges Tal mit senkrechten Kalksteinwänden, bis zur Via Ferrata de la Piedra del Castillo. Der SL-CU 13 Sendero del Cañizar ist ein 6,00 km langer Rundweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad und beginnt am Erholungsgebiet der Fuente del Bronchero. In unmittelbarer Nähe des Ausgangspunkts liegt eine Tuffsteinhangformation, die als Campanas del Tío Milhombres bekannt ist.
Die Route El Repetidor ist mittelschwer und hat eine Strecke von 3,1 km. Sie verlässt Fuertescusa über die Fuente Grande und steigt durch einen Kiefernwald an. Der PR-CU 114 Sendero del Cucurucho y la Hocecilla verläuft durch ein geschütztes ZEPA-Gebiet und endet am Ufer des Flusses Escabas.
Bei der Planung können Sie Länge, Verlauf und Zielpunkt der beschriebenen Wege als getrennte Vergleichspunkte verwenden. Kurze Varianten, Rundwege und mittelschwere Strecken eröffnen unterschiedliche Formen des Unterwegsseins. Schlucht, Kalksteinwände, Flussufer, Kiefernwald und Quellen benennen verschiedene räumliche Motive, die sich in den persönlichen Tagesrhythmus einordnen lassen, ohne eine feste Reihenfolge vorzugeben. Auch die Verbindung aus Ausgangspunkt und Landschaftsform erleichtert die Einordnung: Fuente del Bronchero, Fuente Grande, Hocino und Escabas-Ufer stehen für unterschiedliche Schauplätze der beschriebenen Wege, ohne daraus eine Rangfolge oder Empfehlung für die persönliche Tagesplanung zu formulieren.
Für eine Ferienwohnung in Fuertescusa lassen sich auf den Angebotsseiten Reisedaten, Unterkunftskategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Die gewünschte Streckenlänge, der Schwierigkeitsgrad und der Schwerpunkt zwischen Ort, Natur und Kultur können dabei als persönliche Auswahlkriterien dienen.
Kultur und Ortsbild
Die Iglesia de San Martín Obispo ist ein Beispiel für ländliche Pfarrarchitektur aus dem 15. Jahrhundert. Bei einem Rundgang durch Fuertescusa gehört das Lavadero de la Dehesa zu den Orten, die man entdecken kann. Ein Ortsrundgang und die benannten Wegziele lassen sich als getrennte Schwerpunkte betrachten, wenn Sie zwischen Ortsgeschichte und Landschaft wählen.
Weitere Orte
Weitere Orte sind La Almarcha, Cólliga, Villar De La Encina, Almonacid Del Marquesado, Piqueras Del Castillo, Villar De Olalla, Cañada Del Hoyo und Víllora.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.