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Pajaroncillo: Eisenzeit, Felsnadeln und Wege durch die Serranía Baja

Unterkünfte in Pajaroncillo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pajaroncillo verbindet archäologische Zeugnisse der Eisenzeit mit einer markanten Kalksteinlandschaft. Die Campos de túmulos de Pajaroncillo zählen zu den bedeutendsten auf der Iberischen Halbinsel entdeckten archäologischen Fundstätten der Eisenzeit. Zu ihnen gehören kreisförmige Hügelgräber mit einer senkrechten Mauer am Rand und einer zentralen Cista.

File:Carretera Nacional 420 en Pajaroncillo, 2010 (8245799038).jpg File:Carretera Nacional 420 en Pajaroncillo, 2010 (8245799038).jpg Foto: Víctor Fernández Salinas from Sevilla, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Kultur und Geschichte

Ein weiterer markanter Kulturpunkt ist die Puente de Cristinas in Pajaroncillo, eine spätgotische Brücke aus dem 16. Jahrhundert. Ihre zwei Bögen mit gedrücktem Bogenprofil sind durch Eisbrecher voneinander getrennt. Vor der Sanierung wies die Brücke fehlende Brüstungen, Risse in den Gewölben und den Verlust der ursprünglichen Fahrbahnplatte auf.

Auch das Castillo del Saladar gehört zur Geschichte des Ortes: Es diente als Zufluchtsort der Berber. In Pajaroncillo stehen archäologische Plätze, ein historisches Bauwerk und ein ehemaliger Zufluchtsort für unterschiedliche kulturelle Perspektiven. Die Hügelgräber verweisen auf die Eisenzeit, während die Brücke mit ihrer Bauform und ihrem Zustand vor der Sanierung eine spätere Epoche sichtbar macht.

Wandern und Landschaft

Die Ruta de Las Corbeteras bei Pajaroncillo ist eine etwa 16,13 km lange Rundroute mit rund 573 m positivem Höhenunterschied und mittlerem technischem Schwierigkeitsgrad. Die Route beginnt in der Nähe von Pajaroncillo und führt durch Kiefernwälder, vorbei an markanten Felsformationen, zu natürlichen Aussichtspunkten und an keltiberischen Gräbern vorbei. Länge, Höhenunterschied und technischer Schwierigkeitsgrad geben dabei einen genaueren Rahmen für die Einordnung dieser Rundroute.

Die Angaben zur Route und zum Spaziergang setzen dabei unterschiedliche Maßstäbe: Die Rundroute verbindet Weglänge, Höhenunterschied und technischen Schwierigkeitsgrad mit mehreren Landschafts- und Kulturmotiven. Der Spaziergang bei Las Corbeteras richtet den Blick dagegen auf die durch Erosion geformten Felsformationen und ihre unmittelbare Umgebung.

Las Corbeteras liegt etwa 2 km von Pajaroncillo entfernt. Wasser hat dort die Kalksteinlandschaft erodiert und ungewöhnliche Formen sowie Felsnadeln herausgearbeitet. Bei Las Corbeteras können Besucher zwischen den durch Erosion entstandenen Felsformationen spazieren. Die ausgedehnte Rundroute und der kürzere Spaziergang zwischen den einzelnen Felsformationen betreffen denselben Landschaftsraum.

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Pajaroncillo liegt in der Serranía Baja der Provinz Cuenca. Die Region besitzt ein welliges Relief und mediterrane Vegetation; Kiefernwälder und Buschland herrschen dort vor. Diese Landschaftselemente prägen den räumlichen Zusammenhang zwischen dem Ort, der Route und den Felsnadeln von Las Corbeteras.

Weitere Bezugspunkte in der Umgebung

In der Umgebung von Pajaroncillo liegt die Quelle Fuente de Aparicio. Im weiteren regionalen Umfeld liegen die Höhle Torca del Medio Celemín, der Gipfel Cabeza de Villora und der Gipfel Peña Rubia. Die unterschiedlichen Entfernungsangaben ordnen diese Ziele in drei Ebenen ein: Las Corbeteras liegt etwa 2 km entfernt, die Quelle befindet sich in der Umgebung, während Höhle und Gipfel zum weiteren regionalen Umfeld gehören.

Weitere Ortsziele im Portal sind Yémeda, La Frontera, Carboneras De Guadazaón, Rozalén Del Monte, Belmonte, Buenache de la Sierra, Molinos De Papel und Pozoseco.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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