Campillo de Altobuey: Kirchen, Museum und Camino de la Lana
Unterkünfte in Campillo De Altobuey
Campillo de Altobuey ist mit dem Camino de la Lana verbunden: Die Etappe ES13a-10a führt von Villarta nach Campillo de Altobuey und ist 29,810 Kilometer lang. Die Wegstrecke und die kulturellen Stationen setzen unterschiedliche Schwerpunkte; Sie können Bewegung, Baukunst, Museum und Brauchtum daher getrennt oder miteinander betrachten.
Natur und Wege
Campillo de Altobuey gehört zu La Manchuela, einer Region mit welligem Relief, Anbauflächen, Weinbergen und kleinen Wasserläufen, die in Richtung des Tals des Río Cabriel fließen. Der Pinar de San Isidro wird von der Gemeinde als Gebiet von natürlichem und landschaftlichem Interesse ausgewiesen. Die Straße CM-211 verbindet Cuenca auf schnellerem Weg mit der Autobahn A-3 in Richtung Valencia. Für Ihre Standortplanung lassen sich die landschaftliche Einordnung und die benannte Straßenverbindung als zwei getrennte Orientierungspunkte lesen.
Kultur
Das Santuario de la Virgen de la Loma ist ein als Bien de Interés Cultural geschütztes Denkmal aus dem 17. und 18. Jahrhundert und wurde als Hospiz für Pilger und Bedürftige errichtet. Sein barocker Innenraum besitzt einen einschiffigen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes und vier Seitenkapellen.
Die Ermita de la Trinidad, auch Padre Eterno genannt, stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und besitzt eine Renaissance-Kassettendecke mit Malereien von Hernando de Mayorga. Zusammen mit der Ermita de San Roque zählt sie zu den in Campillo de Altobuey erhaltenen Einsiedeleien, die mehr als vier Jahrhunderte alt sind, und ist zeitgleich mit der Pfarrkirche und der Ermita de Santa Ana.
Die Ermita del Cristo ist eine schlichte barocke Kapelle, die für ihr Portal und ihren Innenaltar bekannt ist. Das ehemalige Hospital neben der Ermita del Cristo beherbergt heute die Casa de Cultura. Die Pfarrkirche San Andrés besitzt reiche Wandmalereien und einen schlanken Turm.
Für die Ermita de San Roque wird ein Ursprung zu Beginn des 17. Jahrhunderts angegeben; auf ihrem Hauptaltar sind zwei Keramiktafeln des Künstlers Manuel Rivas Alarcón zu sehen.
Museen und Tradition
Das Museo histórico y etnológico de Campillo de Altobuey ist in fünf thematische Säle gegliedert und behandelt das frühere Leben in der Umgebung, Traditionen sowie das künstlerische, kulturelle und landschaftliche Erbe. Außerdem zeigt es Überreste der iberischen Fundstätte von Santa Quiteria und römische Grabstelen.
In Campillo trägt die Dulzaina den Namen „Pita“ und wird von einer Trommel begleitet. Bei der Feier zu San Antón ziehen Musiker mit dieser Musik durch die Straßen und begleiten den Heiligen in der Prozession. Die Patronatsfeste zu Ehren der Virgen de la Loma werden vom 7. bis 14. September gefeiert.
Bei einer Ferienwohnung in Campillo de Altobuey können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt voneinander betrachtet werden. Diese Punkte betreffen die Unterkunft, während Kirchen, Museum, Prozession und Feste eigene Themen des Orts bleiben.
Weitere Orte: Valdeganga de Cuenca, Jábaga, Sotorribas, San Clemente, Solera De Gabaldón, Poyatos, Puente De Vadillos und Fuentelespino De Haro.
Die Augustiner von Campillo stellten im Hospiz mehrere Geschmacksvarianten des Likörs Resoli für medizinische und gesellige Zwecke her.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.