Villanueva de los Escuderos – Rundweg, Kirche und Geschichte
Unterkünfte in Villanueva de los Escuderos
Villanueva de los Escuderos liegt direkt an der Cañada Real Rodrigo Ardaz. Eine konkrete Erkundung des Ortes bietet die Route 15: Der 8,2 Kilometer lange Rundweg beginnt an der Plaza del Ayuntamiento und führt zu den Sehenswürdigkeiten von Villanueva de los Escuderos, darunter die Iglesia de la Asunción. Die Streckenlänge eines Rundwegs ist für die Tagesplanung ein eigenständiger Gesichtspunkt, während der Startpunkt an einem benannten Platz die Route klar in den Ortsbesuch einbindet.
Natur und Landschaft
Die Route 15 verläuft am linken Ufer des Arroyo del Egidillo in Richtung Altos de Cabrejas. Anschließend führt sie durch einen Kiefernwald mit Quejigos, Steineichen und Kermeseichen. Der Arroyo del Egidillo entspringt an der Fuente de la Zarza. Flussufer, Wald und die benannten Baumarten prägen dabei unterschiedliche Abschnitte des Rundwegs. Vor einer Wanderung kann es sinnvoll sein, aktuelle Informationen zu den Wegbedingungen zu prüfen.
Zu den landschaftlichen Besonderheiten von Villanueva de los Escuderos gehören die Point-Bar-Ablagerungen. Sie sind Ablagerungen mittlerer Sinuosität und außergewöhnlich gut erhalten. Diese geologische Form ergänzt die natürlichen Stationen am Wasser und im Wald um einen eigenständigen Landschaftsaspekt. Ihre mittlere Sinuosität beschreibt die Form der Ablagerungen; der ausdrücklich hervorgehobene Erhaltungszustand gehört zu ihrer besonderen Einordnung.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de la Asunción besitzt ein Portal mit romanischem Ursprung und verfügt über einen geschlossenen Atriumbereich. Im Inneren steht ein Taufbecken, dessen Ornament von Bändern eingefasst ist und aus Blumenblättern, Kreuzen, Spiralen und Rauten besteht. Portal, Atrium und Taufbecken liegen damit als bauliche und gestalterische Merkmale innerhalb desselben Gotteshauses. Für einen Besuch von Kirchen können aktuelle Öffnungszeiten vor der Reise geprüft werden, sofern eine Besichtigung geplant ist.
Der Cerro Pelado ist auf 1.072 Metern Höhe als ehemaliger iberischer Siedlungsplatz ausgewiesen. Zu den archäologischen Fundstellen bis nach Villanueva de los Escuderos gehören in Fels gehauene Gräber, Münzen sowie eine Einsiedelei oder Kapelle. Der historische Status des Cerro Pelado bleibt dabei auf den ehemaligen Siedlungsplatz bezogen. Im Jahr 1185 erfolgte außerdem eine Schenkung König Alfons' VIII. an den Santiagoorden. Die Fundstellen verbinden sich so mit einem archäologischen und einem mittelalterlichen Geschichtsbezug, ohne dass beide Themen dasselbe Zeugnis bezeichnen.
Anreise
Die Anreise nach Villanueva de los Escuderos kann über die A-40 in Richtung Madrid, die Ausfahrt 305, die N-400 und die CUV-7037 erfolgen. Bei einer Anfahrt über mehrere Straßenabschnitte sollten aktuelle Verkehrslage und Streckenbedingungen vor Reisebeginn geprüft werden. Für die zeitliche Planung der Anreise sind außerdem aktuelle Verkehrsinformationen zu den genutzten Straßen maßgeblich.
Zum weiteren Destinationsumfeld gehören außerdem Pajaroncillo, Torrejoncillo Del Rey, Poyatos, El Arrabal, Jábaga, El Simarro, Arcas und Buenache de la Sierra.
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