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Sant Miquel De Fluvià: Klosterkirche, Natur und Ruta 170

Unterkünfte in Sant Miquel De Fluvià

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Sant Miquel De Fluvià steht die Kirche des Monestir de Sant Miquel de Fluvià, die im Jahr 1066 geweiht wurde. Sie hat einen basilikalen Grundriss mit einem kurzen Querhaus und einer Apsisgruppe mit drei Apsiden. Die Weihe und die klar beschriebene Bauform geben dem Kirchengebäude zugleich einen zeitlichen und architektonischen Rahmen.

File:Sant Miquel de Fluvià torre.jpg File:Sant Miquel de Fluvià torre.jpg Foto: jordi domènech via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur und Geschichte

Archäologische und restauratorische Arbeiten haben am Monestir de Sant Miquel de Fluvià neue Elemente wie den Graben, den Verlauf des Kreuzgangs und den ehemaligen Abtspalast aufgewertet und sichtbar gemacht. Damit beziehen sich die Arbeiten nicht nur auf das Kirchengebäude, sondern auch auf weitere Teile des früheren Klosterbereichs. Der Forn Romà de Sant Miquel de Fluvià wurde 1974 während Straßenbauarbeiten entdeckt. Es handelt sich um einen vertikalen, einkammerigen Ofen mit quadratischem Grundriss. Ein zentraler Pfeiler trägt den Rost. Nach einer Restaurierung ist der Ofen gut erhalten; geschützt wird er durch eine massive Konstruktion aus Mauerwerk. Die Entdeckung während der Straßenbauarbeiten, seine besondere Konstruktion und der heutige Schutzbau gehören zu den wesentlichen Merkmalen dieses römischen Relikts.

Natur und Wasser

Der Fluss Fluvià ist ein ökologischer Verbindungskorridor zwischen dem Vulkangebiet La Garrotxa und dem Küstenraum. Er weist interessante Wirbeltierfauna auf, darunter Bergbarben und Fischotter. Der Fluss verbindet damit zwei unterschiedlich geprägte Landschaftsräume und bildet zugleich den Lebensraum der genannten Tierarten.

Das überschüssige Wasser der Quelle La font i el rentador wurde zunächst in eine öffentliche Viehtränke und anschließend in die Waschanlage des Dorfes geleitet. Diese Waschanlage wurde während der Zweiten Republik neu errichtet. Die Abfolge aus Viehtränke und Waschanlage dokumentiert die frühere Nutzung des Quellwassers im Dorf. La font i el rentador wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch einen steinernen Vorbau geschützt. Vor dem Vorbau entstand eine rechteckige Plattform, an deren Seiten Sitzbänke angelegt wurden. Der Zugang zur Quelle erfolgt über eine Treppe mit zahlreichen Stufen.

Feste und Wege

Seit 2023 findet die Fira Oficis am ersten Sonntag im Juni statt. Die Veranstaltung bietet Vorführungen traditioneller Handwerke sowie Stände mit Kunsthandwerk und Lebensmittelprodukten. Der feste Termin verbindet die Handwerksvorführungen mit dem Marktangebot aus Kunsthandwerk und verschiedenen Lebensmitteln.

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In Sant Miquel de Fluvià werden zwei Arten von Besichtigungen angeboten. Beide stehen allen Besuchergruppen offen. Die Ruta 170 ist ein ziemlich ebener Rundwanderweg. Sie beginnt in Sant Miquel de Fluvià und führt durch die Ortsteile Palau und Santa Eulàlia. Der Rundweg verbindet den Ausgangspunkt im Ort mit den beiden genannten Ortsteilen und bleibt dabei in seiner Anlage ziemlich eben.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Serra De Daró, Parlavà, Sant Miquel De Campmajor, Susqueda, Ripoll, Terrades, Viladamat und La Selva de Mar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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