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Serra De Daró – Kirchen, Ter und historische Wege

Unterkünfte in Serra De Daró

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Die Església de Santa Maria ist ein großes Kirchengebäude mit basilikalem Grundriss und neoklassizistischen Zierelementen; um 1881 wurde sie wiederaufgebaut. Das heutige Gebäude von Santa Maria stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der ältere Glockenturm aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Am 1. Juni 1884 weihte Bischof Tomàs Sivilla die Kirche. Die Església de Sant Iscle i Santa Julita ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit einschiffigem Grundriss und einer halbkreisförmigen, mit einem Arkadenfries geschmückten Apsis.

File:Serra de Daró 90.JPG File:Serra de Daró 90.JPG Foto: Bestiasonica via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zu den Überresten des Castell de Sant Iscle gehört ein zylindrischer Turm. Die Iberer gelten als erste Bewohner des Gebiets; auf sie folgten die Römer. Mas Sunyer besitzt ein Fenster im Stil der Renaissance mit einem kielbogigen, reliefverzierten Bogen. Die Kirche Sant Iscle gehörte auch in späterer Zeit zu den Befestigungsanlagen der Burg Sant Iscle.

Mas Cebrià ist ein großes Gehöft aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit einer kleinen angebauten Kapelle; sie hat keinen Gottesdienstbetrieb und ist vermutlich nicht älter als diese Zeit. Am Puig de Serra, auch La Roqueta genannt, befinden sich Steingrabstätten in der Nähe des Camí d’Empúries im Gemeindegebiet von Serra de Daró.

Natur

Die Illa i resclosa de Canet am Fluss Ter bildet ein etwa 15 Hektar großes Feuchtgebiet, das sich über Serra de Daró und La Tallada d’Empordà erstreckt. Das Feuchtgebiet der Illa de Canet gehört vollständig zum Natura-2000-Gebiet ES5120011 „Riberes del Baix Ter“. Nur die Illa de Canet ist Teil des PEIN-Gebiets „Illa de Canet“; durch die Verordnung vom 17. September 1996 wurde die Insel außerdem als Wildtierschutzgebiet ausgewiesen und umfasst dabei 0,7 Hektar.

Die Illa de Canet lässt sich von der Resclosa de Canet aus beobachten; dorthin gelangt man, indem man der Ruta del Ter durch Canet de la Tallada folgt und im Ort nach Süden abbiegt.

Wege und Geschichte

Der mittelalterlich entstandene Rec del Molí bewässerte Ländereien in Serra de Daró sowie in Gualta, Pals und Teilen von Torroella. Die Radroute „El Ter: caminos de agua“ führt durch Serra de Daró und Sant Iscle. Sie begleitet den Verlauf des Flusses Ter und macht zahlreiche Elemente des hydraulischen Kulturerbes wie Bewässerungskanäle, Wehre und Mühlen erlebbar.

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Die Pont de la Roqueta steht mit dem historischen Camí d’Empúries in Verbindung, der von Empúries nach Girona führte und dort an die Via Augusta anschloss. Die Brücke ist über den asphaltierten Weg von Serra de Daró nach Llabià erreichbar; nach etwa 700 Metern folgt man rechts einem Feldweg, und wenige Schritte von dieser Abzweigung entfernt liegt sie nahe der Font de la Roqueta.

Feste

Für den 24. Mai ist am Vormittag neben der Kirche an der Carrer Costa in Sant Iscle d’Empordà ein Mercat d’olis i vins, ein Markt für Öle und Weine, angekündigt. Zum Programm der Festa Major de Sant Iscle d’Empordà gehörte eine Arrossada popular, ein gemeinsames Reisgericht. Das Programm der Festa Major umfasste außerdem einen Auftritt der Sardana-Musikgruppe Cobla La Principal de Banyoles.

Weitere Orte: Cornellà Del Terri, Marzà, Vilamaniscle, Cabanes, Cantallops, Vilaür, Vilamacolum und Aiguaviva.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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