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Marzà – Burg, Jakobsweg und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Marzà

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Einige Überreste der Burg von Marzà befinden sich im heute bewohnten Ortskern.

File:Marzà 2014 07 27 01 M8.jpg File:Marzà 2014 07 27 01 M8.jpg Foto: Bertrand GRONDIN → ( Talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur und Ortskern

Der Ortskern von Marzà besteht aus ungefähr 40 Häusern und Bauernhöfen, die größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen und vielfach modern umgebaut wurden. Sie bilden kurze Gassen und einen Platz zwischen einigen Überresten der mittelalterlichen Burg.

Nordöstlich des Platzes steht das Tor der Burg von Marzà mit einem vornehmen Rundbogen aus großen Keilsteinen. Westlich des Portals befindet sich ein großes Stück der mit Schießscharten versehenen Burgmauer; an einen großen Teil davon sind Häuser angebaut.

Wer den Ortskern durchquert, begegnet der Burg nicht als isolierter Anlage, sondern inmitten der heutigen Bebauung. Die kurzen Gassen führen dabei zu einem Platz, an dem die Überreste der mittelalterlichen Burg und die später umgebauten Häuser unmittelbar nebeneinander liegen.

Im Jahr 1288 kaufte der Abt von Sant Pere de Rodes die Burg d’Amarsà mitsamt ihren Zugehörigkeiten und Gerichtsbarkeiten vom Ritter Simó de Sales.

Diese Ortsgeschichte bewahrt neben dem Namen Marzà auch die frühere Bezeichnung Burg d’Amarsà. Der Kauf von 1288 nennt mit dem Abt von Sant Pere de Rodes, dem Ritter Simó de Sales, den Zugehörigkeiten und den Gerichtsbarkeiten mehrere Bestandteile der damaligen Burgherrschaft.

Am westlichen Ortsrand steht die neue Kirche Sant Isidre i Sant Antoni de Marzà. Sie wurde am 15. Mai 1968 gesegnet.

Landschaft und Natur

Nordöstlich des Ortes tritt eine Basaltschicht zutage. Das im Rahmen des PEIN geschützte Gebiet Aiguamolls de l’Alt Empordà erstreckt sich auch auf das Gemeindegebiet von Pedret i Marzà.

Die Basaltschicht liegt damit in der Landschaft nordöstlich von Marzà, während das geschützte Gebiet Aiguamolls de l’Alt Empordà eine Beziehung zum Gemeindegebiet von Pedret i Marzà herstellt. Beide Orts- und Landschaftsbezüge gehören zur näheren geografischen Einordnung des Gemeindegebiets.

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Jakobsweg und Bahnbezug

Der Jakobsweg führt auf einem Weg parallel zur Riera de Pedret nach Marzà. Im Ortskern von Marzà verläuft er über die Carrer de la Tramuntana und die Carrer del Mar. Bei seiner Kirche verlässt der Jakobsweg Marzà auf einem Weg nahe den Eisenbahngleisen.

So verbindet der Weg mehrere klar benannte Abschnitte: Er erreicht Marzà parallel zur Riera de Pedret, durchquert den Ortskern über die Carrer de la Tramuntana und die Carrer del Mar und führt bei der Kirche auf einem Weg nahe den Eisenbahngleisen wieder aus Marzà hinaus.

Am westlichen Ortsrand lässt sich dieser Wegverlauf an der Kirche Sant Isidre i Sant Antoni de Marzà und am anschließenden Abschnitt nahe den Eisenbahngleisen einordnen. Im Ortskern markieren die beiden genannten Straßen den Verlauf durch die bewohnte Ortsmitte.

Marzà hat keinen Bahnhaltepunkt und keinen Bahnverkehr. Ein lokaler Weg verbindet Marzà mit dem nächstgelegenen Bahnhof in Vilajuïga.

Der Bahnbezug des Ortes entsteht somit nicht durch einen eigenen Haltepunkt, sondern durch den lokalen Weg nach Vilajuïga und durch den Abschnitt des Jakobswegs nahe den Eisenbahngleisen.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele sind Cadaqués, Llanca, Campllong, Cabanes, Bellcaire D'empordà, Sant Joan Les Fonts, Santa Coloma De Farnés und Celrà.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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