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Sant Joan Les Fonts: Vulkanwege und Kulturerbe

Unterkünfte in Sant Joan Les Fonts

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur und Wege

Die Ruta de les 3 colades i les cingleres de basalt ist der Fußweg Nr. 16 im Parc Natural de la Zona Volcànica de la Garrotxa und bietet eine kurze Variante von 20 Minuten sowie eine lange Variante von 1 Stunde und 45 Minuten.

Die Route führt durch die Basaltklippenzone mit dem Boscarró und den Cingles de Fontfreda, die durch das Abkühlen von Lavaströmen verschiedener Vulkane entstanden sind. Zu dieser Strecke gehört außerdem Uferwald mit botanisch besonders wertvollen Arten.

File:Antic teatre de Sant Joan les Fonts 1.jpg File:Antic teatre de Sant Joan les Fonts 1.jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Ruta de les Tres Colades ist nach Überprüfungs- und Anpassungsarbeiten wieder vollständig geöffnet.

Wasser und Industrie

Die von der Gemeinde Sant Joan Les Fonts angelegte Ruta fonts i verlets ist Teil des Itinerànnia-Wegenetzes. Fast auf ihrer gesamten Strecke wird sie von Wasser begleitet und führt an zahlreichen Quellen sowie an restaurierten Kanälen und Bewässerungsgräben vorbei.

Am Molí Fondo sind bis zu drei übereinanderliegende Lavaströme zu sehen. Molí Fondo ist eine ehemalige industrielle Papiermühle am Ufer des Riu Fluvià und seit 1723 belegt.

Die Anlage beherbergte die Industrie von Torraspapel, bis 1966 wenige Meter entfernt eine neue Produktionsanlage in Betrieb genommen wurde. Die Zufahrt zum Molí Fondo blieb wegen der durch Winterstürme verursachten Schäden gesperrt.

Die Fàbrica La Sebastiana war bis 1974 als Textilfabrik in Betrieb.

Am Molí Fondo begegnen sich geologische und industrielle Zeugnisse: Neben den übereinanderliegenden Lavaströmen steht dort die ehemalige Papiermühle am Ufer des Riu Fluvià. Die historische Entwicklung reicht damit von den vulkanischen Lavaströmen bis zur Papierproduktion und zur späteren Produktionsanlage von Torraspapel.

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Weitere Ziele

Weitere Orte entdecken Sie hier: Gombrèn, Fontanilles, Sant Martí D'empúries, Macanet De Cabrenys, Calonge, Olot, Vallfogona de Ripollès und Madremanya.

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Mittelalterliches Erbe

Das Monestir de Sant Joan les Fonts ist ein mittelalterliches Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert. Erhalten ist eine romanische Kirche mit basilikalem Grundriss und drei Schiffen.

Die Geschichte des Monestir de Sant Joan les Fonts reicht bis in die Zeit um 958 zurück. Im Kloster befindet sich eine Replik der Majestat de Sant Joan les Fonts, einer polychromen Holzschnitzerei aus dem 12. Jahrhundert.

Die Estada Juvinyà ist ein mittelalterliches befestigtes Haus und war der Wohnsitz der Ritterfamilie Juvinyà. Sie beherbergt das erste Interpretationszentrum der Garrotxa.

Die Hauptfassade der Estada Juvinyà verbindet einen Turm aus dem 12. Jahrhundert mit dem im 14. Jahrhundert hinzugefügten übrigen Wohnhaus.

Die Pont de Sant Joan les Fonts ist eine mittelalterliche Brücke aus dem 12. Jahrhundert aus Vulkangestein mit einem großen Mittelbogen und zwei seitlichen Bögen.

Im Mittelalter diente die Pont de Sant Joan les Fonts als strategischer Übergang und als Verkehrsverbindung zwischen den Pyrenäen und der katalanischen Küste.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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