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Ripoll – Romanik, Scriptorium und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Ripoll

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Portalada des Monestir de Santa Maria de Ripoll stammt aus dem 12. Jahrhundert und zählt zu den bedeutenden skulpturalen Werken der europäischen Romanik.

Das Monestir de Santa Maria de Ripoll wurde 879 von Graf Guifré el Pelós gegründet; für Besichtigungen ist das Monestir geöffnet.

Kultur

Wer mittelalterliche Schriftkultur über konkrete Arbeitsschritte kennenlernen möchte, findet im Scriptorium de Ripoll eine interaktive Dauerausstellung über die Produktion und das Kopieren von Manuskripten im 10. bis 12. Jahrhundert.

Besucher können dort lernen, Pergament herzustellen, eine Gänsefeder zum Schreiben vorzubereiten und einen mittelalterlichen Kodex zu binden; anschließend können sie selbst die Rolle eines Kopisten erproben.

Im Scriptorium de Ripoll finden außerdem Kurse in Kalligrafie und Paläografie sowie Kulturprogramme zur mittelalterlichen Welt statt.

Die Església de Sant Pere wurde 890 als Pfarrkirche geweiht.

Geschichte

Das Arxiu Museu Folklòric de Ripoll wurde 1929 gegründet, in den Dachräumen der ehemaligen Església de Sant Pere eingerichtet und war das erste ethnografische Museum Kataloniens.

Die Dauerausstellung des Museu Etnogràfic de Ripoll umfasst Sammlungen zur Schafhaltung und zur Landwirtschaft.

Die Herstellung tragbarer Feuerwaffen war in Ripoll im 17. und 18. Jahrhundert aufgrund ihrer Menge und Qualität eine der angesehensten und bedeutendsten Industrien der Stadt.

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La Farga Palau de Ripoll wurde im 17. Jahrhundert als Eisenhütte gegründet, war fünf Jahrhunderte lang in Betrieb und schloss 1978.

Im Erdgeschoss der La Farga Palau bewahrt sie Wassertrompen, Hämmer, einen Kohlenlagerraum, einen Ofen und eine Esse.

Besuch

La Farga Palau de Ripoll kann im Rahmen eines selbstständigen Besuchs besichtigt werden; die Eintrittskarten werden im Museu Etnogràfic de Ripoll ausgegeben, wo man auch den Zugangscode erhält.

Wege

In Ripoll gibt es vier ausgeschilderte Routen zu vier Aussichtspunkten. Sie erschließen die natürliche Umgebung der Stadt und bieten Ausblicke auf den Ortskern von den ihn umgebenden Anhöhen.

Die Route Camí de Ronda wurde nach dem Vorbild eines im Museu Etnogràfic de Ripoll vorhandenen Modells gestaltet; dieses beruht auf Quellen aus dem 17. Jahrhundert.

Eine für Fuß- und Fahrradtouren geeignete Strecke gehört zum Netz der Vies Verdes und folgt der Trasse der ehemaligen Bahnlinie Ripoll–Sant Joan de les Abadesses (Toralles).

Traditionen

Eine vom Centre d’Iniciatives i Turisme (CIT) organisierte Veranstaltung findet Mitte Mai statt; sie soll die überlieferten Bräuche der Schafschur sowie eine traditionelle bäuerliche Hochzeit wiederaufleben lassen.

Weitere Ziele zur Entdeckung sind Palau De Santa Eulàlia, Torroella De Montgri, Campdevànol, Saus, Camallera i Llampaies:Camallera, La Bisbal D'empordà, Fornells De La Selva, Sant Feliu De Guixols und Gombrèn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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