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Valareña zwischen Kolonistendorf, Kirche und Bardena

Unterkünfte in Valareña

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valareña ist eines von sechs zwischen 1958 und 1970 im Gemeindegebiet von Ejea de los Caballeros gegründeten Kolonistendörfern. Seine moderne Geschichte ist mit der Ankunft des Wassers aus dem Yesa-Stausee verbunden. Die ersten Bewässerungsarbeiten brachten Salpeter im Boden zutage und führten zur Neuzuschneidung der Siedlerparzellen.

File:Valareña (Zaragoza) 05.jpg File:Valareña (Zaragoza) 05.jpg Foto: Jialxv via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Der Kolonisationsplan von Valareña ist längs ausgerichtet und um eine zentrale Ost-West-Straße mit getrennten Plätzen für die Kirche und die bürgerlichen Einrichtungen angelegt. Der Paseo de Aragón verbindet die östlich gelegene Plaza Mayor mit der westlich gelegenen Plaza de la Iglesia. Der Kirchturm bildet den visuellen Abschluss des Paseo de Aragón und der Calle de Medio Mundo.

Die Kirche von Valareña besitzt im Innenraum halbkreisförmige Ziegelbögen, die ein mit arabischen Dachziegeln gedecktes Dach tragen. Die unteren Friese der Apsis und des rückwärtigen Bereichs sind mit Keramik aus Teruel gestaltet. Ihre Fenster sind mit Alabaster ausgestattet und lassen Tageslicht herein.

Die Ermita de Nuestra Señora de la Bardena liegt auf einem Hügel am Fuß der Bardena Negra, auf halber Strecke zwischen Valareña und El Sabinar, westlich der Straße CHE-1501. Anfang Juni findet dort eine Wallfahrt statt, an der die Bewohner der sechs Kolonistendörfer teilnehmen. In Valareña finden außerdem die Fiestas de San Miguel Arcángel zu Ehren des heiligen Erzengels Michael statt.

Landschaft und Natur

Zwischen den für den Bau von Valareña verwendeten Steinen kommen Fossilien tertiären Ursprungs vor. Im weiteren regionalen Umfeld ist die Bardena Aragonesa ein ökologisches Reservat von etwa 10.000 Hektar mit dichter Vegetation und einer vielfältigen Tierwelt, insbesondere Vogelarten.

Routen und regionale Entdeckungen

Das Besucherzentrum der Bardena Aragonesa befindet sich im ehemaligen Schulgebäude von Valareña in der Calle Enseñanza 2. Es informiert über Fauna, Flora, Geologie, Besiedlung, Traditionen und Geschichte der Bardena und gibt Auskunft über mögliche Routen und Wanderwege. In Valareña ist es als Anlaufstelle vor dem Zugang zu diesem Naturraum vorgesehen.

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Der Sendero de la Negra steigt zur Punta de la Negra auf, dem höchsten Punkt der Bardenas. Der Weg führt zu einem geodätischen Vermessungspunkt in einem kleinen Waldstück mit Blick auf die Ebene der Cinco Villas. Der Sendero de la Negra ist ein etwa 10 Kilometer langer Rundwanderweg; sein Zugang erfolgt mit dem Auto über die A-125 in Richtung Tudela nach Valareña und zur Acequia de Cinco Villas. Die Route „Vuelta al Rincón del Bu“ endet in Valareña.

Reisfelder und lokaler Charakter

Eine touristische Erfahrung umfasst den Besuch der Reisfelder und der Anlagen, in denen der Reis von Valareña hergestellt wird.

Weitere Orte: Casas de Esper, Munébrega, Aniñón, Torres De Berrellén, Ainzón, La Almolda, Fuentes De Ebro, Grisel

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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