Casas de Esper: Kupferminenroute, Kulturerbe und Natur
Unterkünfte in Casas de Esper
Die Ruta de las Minas de Cobre beginnt in Casas de Esper und führt zum Mundloch der ehemaligen Mine. Der zu Fuß zurückgelegte Weg dauert etwa 20 bis 30 Minuten und gilt als Weg ohne besondere Schwierigkeiten.
Weitere Reiseziele: Bardena Del Caudillo, Castejón De Valdejasa, Talamantes, Ateca, Pinseque, Brea De Aragón, Alfajarín, Pedrola.
Kultur und Geschichte
Die bei Casas de Esper als Mina Isabel beziehungsweise Minas de cobre de Esper bezeichnete Kupfergrube liegt etwa 500 m südwestlich des Ortskerns an der Straße nach Valpamas; ein ausgeschilderter Weg führt zum Mundloch. Dieses ist teilweise durch Trockenmauern geschützt. Die Kupferminen waren jahrelang ein wirtschaftlicher Motor der Umgebung und sind heute stillgelegt. In ihnen wurden Malachit und Azurit abgebaut. Das Innere der Grube kann wegen der damit verbundenen Gefahr nicht betreten werden.
Die Iglesia de la Ascensión ist als Bestandteil des Kulturerbes von Casas de Esper benannt. Die traditionelle Architektur von Casas de Esper gilt als schlicht und harmonisch in die Umgebung eingefügt. Die Kirche von Casas de Esper wurde im 18. Jahrhundert erbaut, ihr ungewöhnlicher Turm stammt aus dem 20. Jahrhundert. Casa Tolosana gilt als das älteste Haus von Casas de Esper. Der Blasebalg der ehemaligen Schmiede ist in Casas de Esper als Dekoration erhalten.
Im näheren Umfeld ist die Ermita de la Virgen de Miramonte ein gotischer Bau aus dem 13. bis 14. Jahrhundert. Das Crucero del Crucifijo steht dort an der Gabelung der alten Wege nach Puendeluna und Casas de Esper. Das Hauptfest der Ermita de la Virgen de Miramonte findet am letzten Sonntag im Mai statt; daran nehmen auch Einwohner von Casas de Esper teil.
Landschaft und Natur
Casas de Esper liegt in einem Gebiet, das als von großer natürlicher Schönheit gilt. Das Umfeld bietet Wanderrouten, die Landschaft, Geschichte und Biodiversität verbinden. Im näheren Umfeld bietet die höchste Kuppe der Sierra de los Blancos einen eindrucksvollen Blick auf La Galliguera. Die unbewohnte Siedlung Sierra de los Blancos bewahrt Beispiele traditioneller aragonesischer Häuser.
Die Informationstafeln an der Ruta de las Minas de Cobre nennen Aleppo-Kiefern, Rosmarin, Miera-Wacholder, Ginster und Kermeseichen als örtliche Pflanzen.
Wege und Routen
Die Ruta de las Minas de Cobre kann das ganze Jahr über selbstständig begangen werden und ist ausgeschildert. Die offizielle Straßenroute La Recóndita von Cyclo5Villas führt durch Casas de Esper. Für Ihre Planung lassen sich Gehzeit, ganzjährige Begehbarkeit und die unterschiedlichen Routentypen getrennt betrachten.
Anreise
Für Casas de Esper ist Busverkehr auf der Route Santa Eulalia–Zaragoza verzeichnet.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.