Makeler auch für Ferienimmobilien können große Hilfen sein - achten muss man aber unbedingt auf die Seriösität.
Der Kauf einer Ferienimmobilie ist Vertrauenssache. Egal ob bei deutschen oder bei internationalen Ferienprojekten: Auf eine qualifizierte Beratung durch einen Fachmann sollte man nicht verzichten. Das gilt gleichermaßen für den Verkäufer / Bauträger, der seine Ferienobjekte marktgerecht erstellen und vertreiben will, wie auch für den Kaufinteressenten einer Ferienimmobilie. Nur selten wird das richtige Ferienobjekt per Zufall durch einen Freund oder jemanden aus der Familie zum kauf angeboten – in der Regel muss man sich beim Kauf einer Ferienimmobilie auf einen Makler verlassen.
Ein Makler, der die Objekte nicht gut kennt, der ist kein guter Makler. Wer eine Ferienimmobilie in seinem Urlaubsort kaufen möchte, der sollte sich am besten an einen Makler vor Ort wenden. Hier sind die nötigen Kontakte und das nötige Fachwissen wahrscheinlicher als bei einem Makler von Daheim. Nur selten sind Makler auf Ferienimmobilien spezialisiert. In der Regel vermakelt ein Immobilienmakler vor Ort alles, was er darf. Weil es bei Immobilienmaklern in der Regel um viel Geld geht, bedarf es in vielen Ländern der Welt spezielle Genehmigungen oder Registrierungen, damit ein Immobilienmakler auch wirklich ein Immobilienmakler ist.
„Ich bin vom Verkäufer beauftragt – sie Zahlen keinen Cent Maklerprovision“ ist Augenwischerei eines Maklers. Der Käufer zahlt immer. Fast alle Makler arbeiten auf Erfolgsbasis – das heißt, nur wenn die Ferienimmobilie verkauft wird, bekommt der Makler eine Provision. Die Maklerprovision wird normalerweise überall mit regional festgelegten Prozentsätzen ausgewiesen. Man redet von Innenprovision oder Außen Provision – wobei Innenprovision das Geld ist, das vom Verkäufer an den Makler nach Kaufpreiszahlung aus dem Kaufpreis bezahlt wird und Außenprovision das ist, was der Makler dem Käufer gesondert nach Abschluss des Kaufes in Rechnung stellt. Innenprovision wird also indirekt vom Käufer mit dem Kaufpreis bezahlt, aber vom Verkäufer mit dem Makler abgerechnet. Für den Käufer ist die Innenprovision steuerlich und rechtlich unerheblich, weil die Vereinbarung dazu nur mit dem Verkäufer abgeschlossen wurde. Bei einer Innenprovision beim Erwerb einer Ferienimmobilie ist der Verkaufspreis einfach um die Provision des Maklers höher. Für die Steuer beim Kauf einer Ferienimmobilie als Kapitalanlage bedeutet das auch einen Unterschied. Während die Außenprovision direkt bei den kaufnebenkosten steuerlich geltend gemacht werden kann, wird eine evtl. bezahlte Innenprovision nur im Rahmen der Üblichen Abschreibungen der Ferienimmobilie selbst über die Jahre abgeschrieben.
Die Frage ist, ob man einen Makler beauftragen will, ein richtiges Ferienobjekt zu finden oder ob man auf den Makler gestoßen ist, weil der genau das Objekt hat, was man erwerben möchte. Gerade im zweiten Fall gibt’s da nicht so viel Entscheidungsfreiheit – da hat der Verkäufer bereits entschieden, das dieser Makler der Mann / die Frau seines Vertrauens ist.
Foto: Focusworks
Erfahrung vor allem für Ferienimmobilien in Südfrankreich und in der spanischen Region Katalonien hat unser Partner, die...
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