Vernířovice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Das Gebiet von Vernířovice ist gebirgig und stark gegliedert. Sein höchster Punkt ist der Jelení hřbet mit 1.367 Metern. Das gesamte Gebiet liegt im Landschaftsschutzgebiet Jeseníky.
Natur
Das Naturschutzgebiet Břidličná schützt kryogene geomorphologische Formen wie Felsen, Steinströme, Blockmeere und Polygonböden. Dazu kommen subalpine und bewaldete Lebensräume mit Quellgebieten sowie seltene, stark gefährdete und kritisch gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Das Naturdenkmal Zadní Hutisko ist ein aufgegebener, nicht vollständig ausgebeuteter Steinbruch und der zweitgrößte Krupník-Körper in Tschechien.
Der größte Teil des Gebiets von Vernířovice reicht in das Vogelschutzgebiet Jeseníky hinein, das die Lebensräume des Haselhuhns (Bonasa bonasia) und des Wachtelkönigs (Crex crex) schützt. Am östlichen Rand ist das Gebiet zudem Teil des europäischen Schutzgebiets Praděd, das für Bergfichtenwälder, natürliches hochalpines Offenland, Felslebensräume und Moore bekannt ist.
Wege und Wintersport
In der näheren Umgebung liegt der Wald-Ökopfad Švagrov, eine 4,5 Kilometer lange Route mit 12 Stationen für Fußgänger, Reiter und Langläufer. Der Mineralogische Lehrpfad kann in den 14,6 Kilometer langen Rundweg Vernířovický und den 10,7 Kilometer langen Rundweg Sobotínský aufgeteilt werden. Er ist in beide Richtungen markiert und umfasst auch den für Kinder bestimmten Erlebnisweg „PERMONÍKOVA STEZKA“.
Das Skigebiet Brněnka in Vernířovice verfügt über einen 300 Meter langen Skilift und bietet Nachtskifahren an. Am Skigebiet stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Die Parkplätze am Skigebiet Říčař liegen direkt neben dem Skilift.
Das Gemeindeamt Vernířovice ist ein geeigneter Ausgangspunkt für E-Bike-Touren und bietet kostenloses Laden von E-Bikes an.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche St. Matthäus in Vernířovice entstand 1776 an der Stelle einer 1711 errichteten Friedhofskapelle. 1837 wurde sie vergrößert und 1851 in ihre heutige Form umgestaltet. Die gemauerte Bildstockkapelle Boží muka besitzt ein mit Schiefer gedecktes Satteldach und ein gusseisernes Kreuz mit der Datierung 1894.
Vernířovice besitzt ein mit dem Abbau von Eisenerz, der Forstwirtschaft und der Herstellung von Holzkohle verbundenes Erbe als Bergbausiedlung. Zur überlieferten Ortsgeschichte gehört auch Maryna Schuchová aus Vernířovice: Sie versuchte am Palmsonntag 1678 in der Kirche St. Laurentius in Sobotín, eine geweihte Hostie vom Empfang der Kommunion mitzunehmen.
Ort und Traditionen
Der Hochwasserpark liegt im Bereich der Merta am Zusammenfluss mit dem Ztracený potok. Beim Masopustsumzug in Vernířovice gibt es in der Regel jährlich Verkostungen von Obstbränden und Schweinefleischprodukten.
Weitere Orte
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