Jedlí: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Jedlí verbindet historische Zeugnisse mit markierten Wegen durch die umliegende Landschaft. Ortsgeschichte zeigt sich an der Kirche St. Johannes des Täufers, an Bildstock und Säule sowie an weiteren Spuren im Dorf; zugleich führen Rad- und Wanderwege durch Jedlí und verbinden den Ort mit mehreren Nachbarorten.
Rad- und Wanderwege
Die Radroute 6228 verläuft durch Jedlí und verbindet Štíty mit Zábřeh über Václavov, Svébohov und das Růžové údolí. Ebenfalls durch Jedlí führt die Radroute 6229, die Cotkytle über Horní Studénky mit Čečel verbindet. Diese Strecke weist häufige Steigungen und Gefälle sowie eine abwechslungsreiche Landschaft auf.
Durch Jedlí verläuft außerdem eine markierte grüne Wanderroute. Sie führt von Zábřeh über Na Horách, Václavov, Křížové hory und Jedlí bis nach Štíty. Damit sind im Ort zwei unterschiedliche ausgeschilderte Verbindungen beschrieben: eine Radroute mit wechselndem Höhenprofil und eine grüne Wanderstrecke zwischen Zábřeh und Štíty.
Verkehr
In Jedlí gibt es sechs Bushaltestellen. Ihr fußläufiger Einzugsbereich von 500 Metern deckt einen großen Teil des bebauten Gebiets ab.
Kultur und Geschichte
Die Kirche St. Johannes des Täufers in Jedlí ist eine einschiffige spätbarocke Kirche, die 1786 errichtet wurde und fünf Altäre besitzt. Ihre erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1411. Im Jahr 1633 wurde sie von Angehörigen nichtkatholischer Konfessionen niedergebrannt. 2012 wurde die Kirche umfassend instand gesetzt; dabei wurden unter anderem das Mauerwerk getrocknet sowie Boden, Beleuchtung und Innenanstrich erneuert.
Der Bildstock in Jedlí trägt auf der Rückseite des Sockels die Inschrift „J. E. P. 1860“. Im Mai 1958 wurde er als geschütztes Kulturdenkmal eingetragen. Die Heilig-Dreifaltigkeits-Säule ist eine etwa 5 Meter hohe Sandsteinskulpturengruppe und wird mit dem Jahr 1773 in Verbindung gebracht.
Weitere historische Spuren finden sich in der Dorfschule und auf dem Friedhof. Die Dorfschule in Jedlí wurde 1832 mit einer Spende des Fürsten Liechtenstein errichtet. Auf dem Friedhof befindet sich ein interessant gestalteter Grabstein im Empire-Stil aus dem Jahr 1819, der der Familie Wachler zugeschrieben wird.
Natur
Im Naturpark Březná gibt es auf feuchten Wiesen im Umfeld von Jedlí, Horní Studénky, Drozdov und der Siedlung Na Horách Ende März Teppiche der gesetzlich geschützten Frühlingsknotenblume. Die Flüsse Březná und Moravská Sázava bilden im Naturpark markante, tiefe und symmetrische Täler. Für das Katastergebiet von Jedlí wurden außerdem Vorkommen des seltenen und streng geschützten Rundblättrigen Sonnentaus dokumentiert.
Weitere Ortsseiten: Oskava, Sobotin, Vikantice, Sudkov, Klopina, Nový Malín, Líšnice U Mohelnice, Moravičany.
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