Štěpánov Nad Svratkou: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Kultur und Geschichte
Die Kirche von Štěpánov entstand möglicherweise um 1230; Fachleute datieren ihre Entstehung eher in die Zeit nach 1235. Oberhalb von Štěpánov wurde das Hradisko bereits zu Beginn der Besiedlung der Region befestigt. Von der Burg sind Gräben und Mauerreste erhalten.
Ein kubistisches Bauwerk entstand in den Jahren 1923 bis 1924 nach einem Entwurf von Prof. Ing. Arch. Miloslav Kopřiva (1894–1968). In der Umgebung von Štěpánov nad Svratkou befindet sich außerdem ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem 1944–1945 der Stab der Partisanenbrigade Jermark tätig war.
Bergbau und Geologie
Das Bergbauareal Havírna ist aufgrund seiner Größe und seines Erhaltungszustands ein bedeutendes Zeugnis eines mittelalterlichen Bergbau-, Verarbeitungs- und Siedlungsareals. Auf dem Gelände sind Überreste des Silbererzbergbaus sowie Relikte von Produktions- und vermutlich auch Siedlungsgebäuden sichtbar.
Das Hornický cechhaus Štěpánov ist ein kleines Museum, das die Bergbaugeschichte der Gegend und die regionale Geologie vorstellt. Es befindet sich in den Kellerräumen eines der ältesten Häuser von Štěpánov und vermittelt einen Einblick in den früher für den Abbau von Silber-, Kupfer- und Bleierzen bekannten Erzbezirk von Štěpánov. Ein Besuch im Hornický cechhaus muss im Voraus vereinbart werden.
Natur
Štěpánov nad Svratkou ist Teil des Naturparks Svratecká hornatina. Zum geschützten Naturraum gehört das Naturdenkmal U Hamů mit einer Fläche von 3,1782 ha. Es schützt im Katastergebiet Borovec einen trockenen Hang mit xerothermer Vegetation, darunter Wacholder und Kreuz-Enzian.
Das Naturdenkmal Nad koupalištěm umfasst ein Mosaik kleinflächiger, durch extensive Landwirtschaft geprägter Lebensräume mit naturnahen Bedingungen. Dort kommen das Gewöhnliche Knabenkraut sowie die stark gefährdeten Arten Kuckucks-Knabenkraut und Brand-Knabenkraut vor. Das geschützte Gebiet U Hamrů gehört zu Štěpánov und liegt im Naturpark Svratecká hornatina.
Lehrpfad und Klettern
Der Štěpánovský čtyřlístek ist ein 14 km langer Lehrpfad. Er beginnt bei der Schule in Štěpánov nad Svratkou und führt an Orten entlang, die mit dem historischen Abbau von Buntmetallerzen verbunden sind. Der Lehrpfad hat elf Stationen mit Informationen zur örtlichen Geschichte, Natur und Volksarchitektur.
In der näheren Umgebung von Štěpánov liegt Vysoká skála, eine etwa 50 Meter hohe senkrechte Felswand, die von Kletterern genutzt wird. Zu den am häufigsten gekletterten Routen an der Vysoká skála gehören Malinová, Osiková, Západní hrana und Plavovláska.
Weitere Orte: Nyklovice, Cikháj, Hamry Nad Sázavou, Nové Mesto Na Morave, Sulkovec, Bory, Nová Ves U Nového Města Na Moravě, Vlkov
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