Bory: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
File:Center of Dolní Bory, Bory, Žďár nad Sázavou District.jpg
Foto: Jiří Sedláček via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Lehrpfad und Entdeckungen
Der Lehrpfad „Poznáváme Bory“ umfasst insgesamt 36 Stationen mit Informationstafeln und drei interaktiven Elementen. Der etwa 6 Kilometer lange Weg führt durch Dolní und Horní Bory. Aus dem Umfeld von Dolní Bory verläuft er über den Polder nach Horní Bory. Größtenteils ist der Lehrpfad auch mit einem Kinderwagen begehbar; der Abschnitt zwischen den Stationen 16 und 17 ist anspruchsvoller, weshalb für kleine Kinder eine Babytrage empfohlen wird.
Zum Lehrpfad gehört eine analematische Sonnenuhr. An ihr lässt sich die Funktionsweise kennenlernen, außerdem kann man sich dort hinsetzen und den Ausblick über die Landschaft genießen. Bei der Station Kamenolom Horní Bory informieren Tafeln über die Geschichte des Steinbruchs und die Gewinnung der Lagerstätte.
Eine weitere Station ist die Klanginstallation „Ucho lesa“: ein großer hölzerner Megafontrichter, in den man Waldgeräusche übertragen und ihnen lauschen kann. Durch Horní Bory führt der Lehrpfad außerdem zu einem Geopark mit Holzskulpturen einheimischer Tiere, der Wissen über Natur und Geologie vermittelt.
Natur und Geologie
Im Steinbruch Horní Bory, in dem Gneis abgebaut wird, sind große Brocken serpentinisierten Peridotits freigelegt. Der Steinbruch ist eine geotouristische Sehenswürdigkeit (Geotop) und eine Exkursionslokalität. Insgesamt wurden dort 55 Mineralarten gefunden.
Das Naturdenkmal Mrázkova louka in Horní Bory schützt ein Mosaik aus feuchten Kohldistelwiesen, kalkfreien Moorschlenken mit Moosen und submontanen Borstgrasrasen. Dort wachsen geschützte Pflanzen wie Rundblättriger Sonnentau, Schmalblättriges Wollgras, Sumpf-Blutauge und Moor-Bärlapp.
Wege und Kultur
Im Gemeindegebiet von Bory verlaufen rot und gelb markierte Wanderwege sowie der Radweg „Mlynářská stezka“.
Die Kirche St. Martin in Horní Bory ist eine spätromanische einschiffige Kirche und ein markantes Wahrzeichen der Gemeinde. Sie ist seit 1958 als Denkmal geschützt; ihr ältester erhaltener Teil stammt aus den Jahren 1250 bis 1280. In der Sommersaison ist die Kirche zum stillen Verweilen und zur Meditation geöffnet.
Weitere Orte: Cikháj, Pokojov, Kuklik, Měřín, Kotlasy, Kněževes, Javorek, Lavičky
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