Ochagavía – Danzantes, Muskilda und die Selva de Irati
Unterkünfte in Ochagavía
In Ochagavía treten die Danzantes de Ochagavía jedes Jahr am 8. September vor der Einsiedelei der Virgen de Muskilda auf. Die Fiestas von Ochagavía dauern vom 7. bis zum 11. September; ihr Hauptprogrammpunkt ist der Auftritt der Danzantes. Ihr Repertoire umfasst vier ausdrucksstarke Stocktänze, einen Tüchertanz und eine Jota; angeführt werden die Tänzer vom maskierten, doppelgesichtigen Bobo. Gegen Ende jedes Sommers stellen die Einwohner von Ochagavía beim Fest Orhipean nach, wie das Leben in den Pyrenäen vor hundert Jahren aussah.
Bei einer Ferienwohnung in Ochagavía lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt voneinander prüfen. Diese Angaben bilden eine praktische Ergänzung zu den kulturellen, landschaftlichen und wanderbezogenen Themen, die in den verschiedenen Facetten des Ortes sichtbar werden. Je nach Reiseplan können diese drei Angaben unterschiedliche Priorität erhalten. Sachliche Unterkunftsmerkmale und die Themen des Ortes lassen sich dabei getrennt betrachten.
Natur und Landschaft
Die Selva de Irati erstreckt sich über mehr als 17.000 Hektar, die zu den Tälern von Salazar und Aezkoa gehören, und zählt zu den ausgedehntesten und am besten erhaltenen Waldgebieten Europas. Im Gebiet von Ochagavía gibt es etwa 8.900 Hektar Buchenwald, der hauptsächlich an den Ausläufern der Sierra de Abodi liegt. Der Wanderweg SL-NA 65 „Camino viejo a Irati y Muskilda“ beginnt hinter der Kirche von Ochagavía; eine gepflasterte Straße steigt dort zu den oberen Häusern des Ortes an.
Die Größenangaben unterscheiden dabei das weit gefasste Waldgebiet der beiden Täler vom Buchenwald im Gebiet von Ochagavía und an der Sierra de Abodi.
Kultur und Geschichte
Am Eingang nach Ochagavía begrüßt ein platereskes steinernes Kreuz über dem Fluss Zatoya die Besucher des Ortes. Ochagavía hat gepflasterte Straßen, darunter eine mittelalterliche Brücke über den Fluss Anduña. Zum Gebiet von Ochagavía in der Sierra de Abodi gehört der Dolmen von Bortubizkarra.
Die Pfarrkirche San Juan Evangelista beherbergt drei monumentale Altaraufsätze aus dem 16. Jahrhundert, Werke von Juan de Villarreal, Juan de Lasaga und Juan de Anchieta. Der Hauptaltaraufsatz von San Juan Evangelista gilt als eines der monumentalsten Werke der navarresischen Renaissance-Skulptur.
Die romanische Einsiedelei Nuestra Señora de Muskilda liegt vier Kilometer vom Pyrenäenort Ochagavía entfernt im Salazartal im Nordosten Navarras und wurde im 12. Jahrhundert auf dem Gipfel des 1.025 Meter hohen Berges Muskilda errichtet. Sie beherbergt eine 60 Zentimeter hohe gotische Darstellung der Muskilda aus vergoldetem und polychromiertem Holz aus dem 15. Jahrhundert.
Lokale Einblicke
Das Naturinterpretationszentrum von Ochagavía teilt sich mit der Touristeninformation ein dreistöckiges traditionelles Steingebäude am Ufer des Flusses Anduña. Es umfasst eine ethnografische Ausstellung mit traditionellen Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen. Erletxo bietet verschiedene Verkostungen an, darunter Käse, Öle und Pasteten.
Weitere Reiseziele
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