Lesaka: Wege, Baugeschichte und Bräuche
Unterkünfte in Lesaka
Lesaka lässt sich über Wege in der Landschaft, eindrucksvolle Baugeschichte und Bräuche erleben, die an festen Tagen sichtbar werden.
Weitere Orte auf derselben Ebene sind Arce, Meoz, Ardaitz, Tiebas-Muruarte de Reta, Aspurz, Noáin, Aribe und Arróniz.
Natur
Die Vía Verde del Bidasoa bietet eine 42 Kilometer lange, nahezu ebene Strecke, die sich zum Radfahren und Wandern eignet. Seit Juni 2022 ist dieser Weg mit dem Ortszentrum von Lesaka verbunden.
Der Wanderweg Agiña–Domiko führt am Dolmen von Agiña vorbei. In der näheren Umgebung von Lesaka liegt außerdem die Megalithstation Agiña mit Tumuli, Dolmen und Cromlechs; das Gelände eignet sich zum Spazierengehen.
Eine leicht zugängliche Bergwanderung bietet hervorragende Ausblicke auf Lesaka und das übrige Bortziriak. Die Route Lesaka–Frain ist 2,5 Kilometer lang, weist 450 Höhenmeter Anstieg auf und führt zu einem Gipfel mit Panoramatisch. Die unterschiedlichen Streckenlängen, Höhenprofile und Landschaftsthemen machen verschiedene Tagesplanungen vergleichbar.
Kultur
Die Kirche San Martín de Tours zählt zu den herausragenden religiösen Bauwerken Navarras und prägt das Ortsbild von Lesaka. Ihre Bauarbeiten begannen 1561 und wurden 1737 abgeschlossen, als Turm und Fassade fertiggestellt wurden.
Zur Ausstattung gehört eine romantische Orgel, die 1891 in Saragossa von Manuel Roqués y hermano gebaut und 1950 teilweise von der Firma Amezúa umgebaut wurde. Die Orgel, die Altaraufsätze und weitere Gegenstände der Kirche sind als Bien de Interés Cultural anerkannt.
Das Kloster Nuestra Señora de los Dolores ist ein bedeutendes Werk der karmelitischen Klosterarchitektur des 18. Jahrhunderts. An seiner erhaltenen Kirchenfassade befindet sich in der zentralen Nische eine von Juan Adán geschaffene Darstellung der Schmerzensreichen Jungfrau. Im Kloster befindet sich das Centro del Hierro y la Forja, innerhalb der Touristeninformation von Lesaka.
Geschichte
Die mittelalterliche Bereau-Brücke liegt zwischen Lesaka und Etxalar, etwa 2 Kilometer östlich von Lesaka. Sie ist ein historisch-künstlerisches Kulturerbe und mit der Eisenhütte des Ortes verbunden.
Der Minddurenea-Turm gilt wahrscheinlich als ältestes erhaltenes Gebäude in Lesaka; einige Archäologen datieren ihn ins 14. Jahrhundert. Der Zabaleta-Turm wurde 1444 erbaut und ist ein Gebäude mit militärischem Charakter. Das mittelalterliche Turmhaus Zabaleta in Lesaka ist nicht für Besucher zugänglich.
Feste und Bräuche
Die Sanfermines sind das Patronatsfest von Lesaka und finden vom 6. bis 10. Juli statt; der 7. Juli ist der Haupttag. An diesem Tag führen die Ezpatadantzaris am Ufer des Onin in Lesaka den Tanz Zubigainekoa auf, der an einen im 15. Jahrhundert von den Ortsteilen Lesakas geschlossenen Friedenspakt erinnert.
Zum Karneval in Lesaka gehört der Umzug der Zako Zar, auch Zako-Zahar genannt. Dabei tragen etwa 20 junge Männer Säcke mit trockenem Gras; der traditionelle Umzug endet auf dem Platz.
Die Viehmesse der Cinco Villas findet aufgrund eines königlichen Privilegs seit 1499 statt. Lesaka gilt als Ursprungsort des Olentzero.
Am 24. Dezember findet auf der Plaza Zaharra in Lesaka ein Wettbewerb mit Krippen und Olentzero-Figuren statt. Gruppen tragen die Figuren auf den Schultern und singen zwei Weihnachtslieder. Zu Fronleichnam werden in Lesaka die Straßen geschmückt und eine Prozession abgehalten.
Diostesalve ist eine Silvestertradition in Lesaka, bei der eine als am Tag des Olentzero gekleidete Gruppe durch den Ort zieht und traditionelle Melodien singt. Anlässlich des Festes des heiligen Antonius am 17. Januar findet am darauffolgenden Sonntag die traditionelle Wallfahrt nach San Antón statt.
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