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Meoz: San Pedro, Santa Colomba und Wege

Unterkünfte in Meoz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Meoz lenkt die Aufmerksamkeit auf die Pfarrkirche San Pedro. Sie hat mittelalterliche Ursprünge, und zu ihr gehört eine hölzerne Sitzfigur Unserer Lieben Frau von Meoz mit dem Jesuskind. Die Figur bewahrt Farbreste. Zusammen mit der Kirche selbst eröffnet dieses Detail einen Zugang zu den kunsthistorischen Besonderheiten des Ortes.

Kultur

San Pedro liegt im oberen Teil von Meoz und ist von mehreren Häusern umgeben. An der Pfarrkirche wurden im 17. Jahrhundert mehrere Arbeiten ausgeführt; am Hauptaltar arbeitete der Bildhauer Juan de Huici. Zum Kirchenraum gehört ein steinernes Taufbecken mit einer halbkugelförmigen Schale und einem rot polychromierten quadratischen Sockel. San Pedro bewahrt ursprüngliche Polychromiereste, darunter rötliche Bänder über einigen Mauerwerksfugen. Das Weihwasserbecken ähnelt einem Kaiku, einem traditionellen Holzgefäß aus dem bergigen Navarra, das früher zur Käseherstellung verwendet wurde. So verbinden sich an einem Ort mittelalterliche Ursprünge, Arbeiten des 17. Jahrhunderts, bildhauerische Gestaltung und sichtbare Farbfassungen. Die verschiedenen Bauteile und Ausstattungsstücke machen dabei mehrere Ebenen sichtbar: Baugeschichte, Skulptur, liturgische Ausstattung und erhaltene Farbfassungen stehen im selben Kirchenraum nebeneinander. Ihre Unterschiede lassen sich bei einer aufmerksamen Betrachtung unmittelbar vergleichen.

Wege

Die Route San Román-La Nevera nutzt auf ihrem Rückweg den Camino de Meoz. Die Route Axarimendia führt hinunter zum Camino de Meoz und anschließend auf einem Weg parallel zum Fluss Irati zurück. Die Route Potxes de Gongolaz führt über Meoz und kehrt anschließend nach Aoiz zurück. Die drei Routen unterscheiden sich damit in ihrer Wegeführung und in den Orten oder Landschaftsbezügen, die sie miteinander verbinden. Für die persönliche Tagesplanung lassen sich diese Varianten getrennt betrachten: Der Camino de Meoz erscheint bei zwei Routen, während die dritte Meoz mit der Rückkehr nach Aoiz verbindet.

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Weitere Ziele

Weitere Ortsseiten zur eigenen Auswahl sind Cirauqui, Alsasua, Tajonar, Orikain, Viana, Esnoz, Metauten und Cascante.

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Landschaft

Außerhalb von Meoz liegt die Ermita de Santa Colomba auf einer Anhöhe, die von kleinen Hügeln umgeben ist und einen weiten Blick über das Tal und die umliegenden Berge bietet. Von der örtlichen Zufahrtsstraße nach Meoz aus ist die Ermita zu Fuß erreichbar. Dadurch stehen bei diesem Ziel die erhöhte Lage, der Blick über das Tal und der Zugang von der Zufahrtsstraße aus nebeneinander als eigenständige Merkmale.

Geschichte

Aufgrund ihrer architektonischen Merkmale wird die Ermita de Santa Colomba in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert. Neben ihrem Eingang befindet sich ein anthropomorph geformtes Steingrab mit einem kreuzverzierten Deckel. Die Ermita weist ein Tympanon mit einem Dreifaltigkeits-Chrisma und Resten der ursprünglichen rötlichen Polychromie auf. Eine Prozession zur Ermita de Santa Colomba gehört zu den in Navarra verwurzelten Bußwallfahrten. Architektur, Steingrab, Tympanon und Prozession stehen damit für unterschiedliche historische und religiöse Bezüge dieses Ortes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.