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Ardaitz – Flusslandschaft, Wege und historische Architektur

Unterkünfte in Ardaitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ardaitz liegt auf einer Anhöhe über dem linken Ufer des Flusses Erro, am Übergang zwischen Ebene und Hügelland. Die steilen Hänge der Sierra de Labia schützen den Ort. Die lokale Straße NA 2331 führt vom Kilometerpunkt 14,83 der NA-2330 nach Ardaitz.

Landschaft und Wege

Zu den Landschaftsmerkmalen gehören die Weideflächen von Ardaitz, Aintzioa und Measkoitz. Im Vergleich zu den übrigen Weideflächen des Gebiets sind sie kleiner und trockener. Submediterrane Flaumeichenwälder mit Flaumeiche, lichtliebendes Buschland und Waldkiefern prägen dort die Vegetation.

Von Ardaitz führt ein traditioneller Zugangsweg nach Ogal und zu dessen traditionellen Hirtenhütten. Ein örtlicher Wanderweg führt nach Aintzioa; ein markierter Abzweig führt zum Gipfel des Larrogain und verläuft am Dolmen von Argibel vorbei. Die unterschiedlichen Ziele und Wegverläufe lassen sich bei der Tagesplanung getrennt betrachten.

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Weitere Ziele im regionalen Überblick

Zum weiteren regionalen Überblick gehören Azuelo, Legarda, Luzaide / Valcarlos, Armañanzas, Bera, Atondo, Adiós und Lumbier.

Baukultur und Geschichte

Eine Kirche in Ardaitz ist bereits für das Jahr 1217 belegt. Die Kirche des Apostels Petrus ist frühgotisch beziehungsweise protogotisch gestaltet und besitzt einen romanischen Turm sowie ein gotisches Portal. In ihr befindet sich ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert mit der Darstellung einer weiblichen Figur, die wahrscheinlich die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind zeigt. Die Kirche San Pedro besitzt ein barockes Hauptretabel mit mehreren ebenfalls barocken Rundplastiken.

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Nahe dem Ortszentrum liegt der gotische Brunnen von Ardaitz. Sein spitzbogiges Tonnengewölbe aus Haustein schützt die Wasserquelle. Der Ortskern bewahrt Gebäude aus Haustein, Türme und architektonische Elemente aus dem 16. Jahrhundert. Die Häuser aus Haustein in Ardaitz tragen Inschriften aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Außerdem besitzt der Ort einen mittelalterlichen Turm mit einem dreibogigen Fenster.

Zum Dolmengebiet von Ardaitz gehören die Dolmen Ardaitz I, Ardaitz II und Ezkiregi. Am Haus Zarkumena befindet sich ein mit sechsblättrigen Rosen und zwei weiteren Kreuzen verziertes Relief eines griechischen Kreuzes mit der Inschrift „Ano 1608“. Am Haus Zuriona steht am zentralen Keilstein des Portikus die Inschrift „1844“. Das Haus Casa del Cura ist am zentralen Keilstein des Torbogens durch ein Kalvarienmotiv gekennzeichnet.

Am zentralen Keilstein des Türbogens des Hauses Patia befindet sich ein Wappen mit drei Balken und zwei Sternen, von denen je einer über dem ersten beziehungsweise dritten Balken steht. Das Haus Txantxumena weist zugemauerte Fenster maurischer Art sowie eine später verschlossene zweilobige Öffnung auf.

Auch außerhalb des Ortskerns setzen einzelne Bauwerke historische Akzente. Txintxurrumea ist das erhaltene Mauerwerk eines mittelalterlichen steinernen Flusspostens am Fluss Erro am Weg nach Errea. Die Borda Zuriona hat einen rechteckigen Grundriss, einen für Vieh bestimmten unteren Raum, einen oberen Heuboden und ein zweigeteiltes, mit arabischen Dachziegeln gedecktes Dach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.