Izalzu: Ruta de Gartxot, Wälder und lokale Überlieferungen
Unterkünfte in Izalzu
In Izalzu beginnt die Ruta de Gartxot, die in der Zone der Navarresischen Pyrenäen zwischen Roncesvalles, Irati und Roncal liegt. Weiße und orangefarbene Markierungen kennzeichnen den Weg; er umrundet das kleine Artoleta-Tal und führt in den Irati-Wald. Neben der Skulptur von Gartxot und Mikelot steht eine Tafel mit einer Beschreibung und einer detaillierten Karte der Route.
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Izalzu können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Zeitraum, Kategorie und Stornierungsregeln stehen dabei als getrennte Angaben nebeneinander und lassen sich nach Ihren eigenen Prioritäten gewichten.
Wege und Natur
Die Route SL-NA 66 Izalzu–Betatuberria-Osaba ist ein 4 km langer Waldweg mit 145 Höhenmetern. Nach einem kurzen Straßenabschnitt folgt sie von Izalzu aus dem Bachbett beziehungsweise der Schlucht Xinto.
Landschaft
Die Facería Izalzu–Ochagavía umfasst 1.417,46 Hektar; 22,61 % davon gehören zum Gemeindegebiet von Izalzu. Das Gebiet wird von Weiden und Buchenwäldern geprägt. Zu Izalzus wichtigsten Waldflächen zählen Buchenwälder, Eichenwälder und Bestände der Waldkiefer.
Der Fluss Anduña durchquert den Ortskern von Izalzu, bevor er sich bei Ochagavía mit dem Fluss Salazar vereinigt. Nach dem Abstieg entlang eines Bachs erreicht der Weg den Wasserfall Ripalda. Vom Aussichtspunkt La Krutxea bietet sich ein Blick auf die Pyrenäengipfel Mesa de los Tres Reyes und Pic d’Anie.
Kultur und Geschichte
Die Kapelle San José wird mit einem alten mittelalterlichen Kloster in Verbindung gebracht; dieses Kloster ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Izalzu bewahrt außerdem eine lokale mythologische Überlieferung über Gartxot und Mikelot: Vater und Sohn waren für ihre herausragenden Fähigkeiten im Gesang bekannt. Die Höhle von Elkorreta gilt als ein bedeutender Ort, um die Legende von Gartxot kennenzulernen.
An der Ruta de Gartxot steht ein Maschinengewehrnest, das als Zeugnis der Gutiérrez-Linie gilt. Zwischen 1940 und 1944 wurden in dieser Gegend mit der Arbeitskraft von Soldaten und Gefangenen Verteidigungsanlagen errichtet.
Architektur und Kirche
Das Ortsbild zeigt pyrenäische Architektur mit freistehenden Häusern, Wappen und stark geneigten Dächern, die für den Umgang mit reichlichem Schneefall ausgelegt sind. Eine einschiffige Kirche besitzt Kreuzrippengewölbe, seitliche Kapellen, einen geraden Chorabschluss und einen Turm am Fuß des Gebäudes.
Weitere Orte: Iza, Atondo, Carcastillo, Azcona, Berrioplano, Metauten, Villava, Bizkarreta-Gerendiain
Feste und Bräuche
Izalzu veranstaltet eine Wallfahrt zum Heiligtum von Muskilda am Tag des heiligen Christophorus, dem Sonntag nach dem 10. Juli. Das Patronatsfest von Izalzu findet am letzten Juniwochenende statt. Zum Fest des heiligen Blasius, bei einer San-Blasius-Tradition, wurden Brot, Zucker und Kringel zur Segnung in die Kirche gebracht. Bei einer Muga-Tradition kamen Hirten aus Navarra und Iparralde zu einem gemeinsamen Essen zusammen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.