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Sant Mori: Mittelalterlicher Ortskern, Kirchen und Feste

Unterkünfte in Sant Mori

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der mittelalterliche Ortskern von Sant Mori ist als geschütztes Ensemble ersten Grades ausgewiesen.

File:447.157 per Sant Mori (25464825944).jpg File:447.157 per Sant Mori (25464825944).jpg Foto: Jordi Verdugo via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Kultur

Die Església de Sant Maurici ist ein Tempel aus dem 18. Jahrhundert, der seit dem 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Zugleich handelt es sich um einen barocken Bau, der zwischen 1750 und 1788 anstelle einer früheren Kirche errichtet wurde; diese frühere Kirche ist bereits seit dem 13. Jahrhundert belegt.

Das einschiffige Langhaus der Església de Sant Maurici besitzt ein Spitztonnengewölbe sowie Seitenkapellen und eine halbrunde Apsis.

Die Überreste der vorromanischen ländlichen Església de Sant Julià, auch Sant Julià del Mas Sala genannt, befinden sich am Mas Sala weniger als einen halben Kilometer südlich von Sant Mori. Die Kirche stammt aus der Zeit vor dem 10. Jahrhundert und besitzt eine trapezförmige Apsis.

Das Castell de Sant Mori ist seit 1149 urkundlich belegt. Zwischen den Vierteln Castell und Puig steht ein gotisch-renaissancezeitliches Wegkreuz aus dem 16. Jahrhundert.

Das heutige Castell de Sant Mori ist ein Renaissancebau, der auf den Ruinen einer früheren Burg errichtet wurde; auf der Plaça Major de Sant Mori sind davon noch Spuren erhalten.

Der heutige Hauptort von Sant Mori umfasst ein Renaissanceschloss, eine Kirche romanischen Stils und umgebende Häuser. Die meisten dieser Häuser stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einige wurden auf älteren Befestigungsmauern errichtet.

Die Baugeschichte des Ortskerns reicht damit über mehrere Jahrhunderte: Auf die seit dem 13. Jahrhundert belegte frühere Kirche folgte der zwischen 1750 und 1788 errichtete barocke Bau. Auch beim Castell verweist die Renaissancegestalt auf eine ältere Anlage. Zusammen mit dem Wegkreuz zwischen Castell und Puig und den Spuren auf der Plaça Major sind damit verschiedene historische Schichten im Ort benannt.

Am 15. Oktober 1466 berief Königin Joana Enríquez von ihrem Palast in Sant Mori aus die Corts Catalanes ein.

Die Molí fariner wurde zwischen 1909 und 1913 durch Enric Masó i Escubós in ein Elektrizitätswerk umgewandelt.

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Landschaft

Der Riu Fluvià und Bereiche mit Ufervegetation sind in Sant Mori als schützenswerte Landschafts- und Naturelemente ausgewiesen.

Östlich und nördlich des Ortskerns von Sant Mori ist ein agroforstliches Mosaik als schützenswertes Landschaftselement ausgewiesen. Zu diesem Mosaik gehören Camps del Marquès, Camps d’en Maurici, Camp de la Mota und Camp Sullà.

Ebenfalls zu den benannten Flächen zählen Bosc Mussó, Bosc del Marquès, Pinedes d’en Felip und Pinedes d’en Vador.

Feste

Sant Mori feiert im September seine Festa Major zu Ehren von Sant Maurici.

Im Sommer veranstaltet Sant Mori außerdem eine Festa Major d'Estiu.

Die Fira del Tast war ein Höhepunkt der Festa Major von Sant Mori.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Llanca, Fontanilles, Serra De Daró, La Cometa, Pontós, Osor, Valveralla, El Cros

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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