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Riudarenes – Kultur, Natur und Wege

Unterkünfte in Riudarenes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Riudarenes steht die Església de Sant Martí de Riudarenes. Das heutige Gebäude stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, ihr Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert.

File:Riudarenes, Ca l'Oller (1).jpg File:Riudarenes, Ca l'Oller (1).jpg Foto: Karsten Ratzke via Wikimedia Commons, CC0

Kultur und Geschichte

Am 3. Mai 1640 wurde die Església de Sant Martí de Riudarenes von den Soldaten des Terç de Moles während des Aufstands niedergebrannt und verwüstet; dieser Aufstand löste den Krieg der Schnitter aus. Das heutige Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet.

Die Baugeschichte lässt sich an mehreren erhaltenen Einzelheiten ablesen. Das quadratische Eingangsportal aus Granit gehört zur barocken Gestaltung, während die Bauinschrift mit dem Jahr 1730 eine weitere klar datierte Spur am Gebäude bewahrt.

Am Standort des Castell d’Argimon sind die Überreste eines quadratischen, acht Meter hohen Turms und die ursprüngliche Kapelle aus dem 11. Jahrhundert erhalten. Sie ist eine romanische Kapelle mit zwei Schiffen, einer halbkreisförmigen Apsis und Resten von Wandmalereien.

Am Castell d’Argimon treffen damit erhaltene Bauteile verschiedener Art aufeinander: Der Turm ist als quadratischer Rest überliefert, die Kapelle bewahrt ihren romanischen Grundriss mit zwei Schiffen und die Apsis. Zu den Wandmalereien sind ebenfalls Reste erhalten.

Natur

Die geschützte Zone der Riera de Santa Coloma bildet zusammen mit der landwirtschaftlichen Nutzung der flacheren Flächen eine landschaftlich bedeutende Naturlandschaft.

Riudarenes liegt auf einer Zugroute des Weißstorchs.

Zur Landschaft gehören somit sowohl die geschützte Riera de Santa Coloma als auch die landwirtschaftlich genutzten flacheren Flächen. Die Lage an der Zugroute des Weißstorchs ergänzt diesen Naturraum um einen weiteren konkret benannten Bezug.

Wege

Der Camí dels Segadors ist 17 Kilometer lang, linear und als einfach eingestuft. Er verbindet die ersten Ausläufer der Guilleries bei Santa Coloma de Farners mit der Ebene von La Selva bei Vidreres. Durch Riudarenes, Sils und Vidreres führt sein Verlauf.

In Riudarenes gibt es außerdem ein Netz gesundheitsfördernder Wege mit kurzen, mittleren und langen Routen.

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Der Parc Urbà de Salut de Riudarenes (Centre Cívic) ist als städtischer Gesundheitspark in Riudarenes ausgewiesen.

Die örtlichen Wege ergänzen die lineare Verbindung des Camí dels Segadors um Routen mit unterschiedlicher Länge. Der Parc Urbà de Salut ist dabei als eigener städtischer Gesundheitspark ausgewiesen, während das Wegenetz kurze, mittlere und lange gesundheitsfördernde Strecken umfasst.

Das Castell d’Argimon liegt auf dem Hügel von Argimon im Westen des Gemeindegebiets von Riudarenes und ist über einen einfachen, gut erhaltenen Forstweg vom Ortsteil l’Esparra aus erreichbar.

Das Castell d’Argimon verfügt über einen Aussichtspunkt mit weitem Blick über die gesamte Region La Selva.

Die BTT-Rundroute Centre a la Selva gehört zu einem regionalen Wegenetz. Dieses Wegenetz gilt als gut instand gehalten und ordnungsgemäß ausgeschildert. Die Route kann in jeder Gemeinde entlang ihres Verlaufs begonnen werden.

Für die BTT-Rundroute sind damit sowohl ihre Einbindung in das regionale Wegenetz als auch die beschriebene Pflege und Ausschilderung festgehalten. Ihr Verlauf lässt sich außerdem von jeder Gemeinde aus aufnehmen, die an diesem Netz beteiligt ist.

Weitere Orte: Celrà, Vilanant, Vilanova de la Muga, Juià, Les Olives, Ultramort, Sant Miquel De Fluvià, Amer

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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