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Isòvol entdecken: Badlands, Kirchen und Wanderwege

Unterkünfte in Isòvol

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur

Bei Isòvol liegt eine aride Zone, die als Les Guilleteres, Esterregalls, Estorregalls und Badlands bezeichnet wird. Gelbe, ockerfarbene und rötliche Töne prägen diese Zone. Der Fluss Segre hat tiefe, enge Rinnen und Kanäle geschaffen. Die verschiedenen Bezeichnungen gehören damit zu derselben markanten Landschaft bei Isòvol und beschreiben ihren trockenen, stark gegliederten Charakter aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die Guilleteres d’Isòvol erreichen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad über einen etwa einen Kilometer langen, sehr angenehmen Weg von der Plaça Major in All. In einem geschützten Naturraum bei Isòvol sind Wanderungen möglich. Ein Aussichtspunkt liegt in einem ehemaligen Steinbruch für den für Isòvol typischen rosa Marmor. Eine Route verläuft vollständig durch das EINS Tossals d’Isòvol i Olopte. So stehen kurze Wege, geschützte Landschaft und eine längere Routenführung als unterschiedliche Formen des Naturerlebnisses nebeneinander, ohne dass die geologischen Spuren des Ortes aus dem Blick geraten.

Kultur

Das Aplec de Quadres findet jeden zweiten Sonntag im September statt. Es umfasst eine Messe sowie ein gemeinschaftliches Mittagessen. Der wiederkehrende Termin verbindet damit den religiösen Anlass mit einem festen gemeinschaftlichen Bestandteil des örtlichen Jahreslaufs.

Santa Maria de Quadres war über viele Jahrhunderte ein verehrtes Heiligtum und ein Wallfahrtsort. Im 13. und 14. Jahrhundert war sie als Domus hospitalis de Santa Maria de Cadris bekannt. Sie war eine Hospital- beziehungsweise Spitalkapelle für Pilger und Reisende. Die Pilger und Reisenden waren vom Coll de la Perxa nach La Seu d’Urgell unterwegs und folgten dem Jakobsweg. In dieser historischen Überlieferung treffen Verehrung, Pilgerbewegung und die Versorgung Reisender an einem einzigen Ort zusammen.

Sakralbauten

Sant Miquel d’Isòvol ist eine ehemalige Pfarrkirche romanischen Ursprungs aus dem 13. Jahrhundert. Das heutige neoromanische Gebäude ersetzte sie. Die heutige Kirche Sant Miquel d’Isòvol hat ein einschiffiges Langhaus. Ihre Apsis ist nach Osten ausgerichtet. Der Eingang ist nach Süden ausgerichtet. Damit lassen sich an Sant Miquel sowohl die frühere romanische Bauphase als auch die Gestalt des heutigen Kirchenbaus ablesen.

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Sant Miquel d’Isòvol ist aus lokalem Stein gebaut. Das Bauwerk enthält Blöcke aus rosa Marmor, der am Tossal d’Isòvol gewonnen wurde. Der Marmor ist dadurch zugleich mit der örtlichen Landschaft und mit einem konkreten Baumerkmal der Kirche verbunden.

Die Pfarrgemeinde von Sant Pere d’Olopte ist seit dem späten 10. Jahrhundert belegt. Der heutige Tempel war ursprünglich als Kapelle San Félix bekannt und wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Das romanische Portal von Sant Pere d’Olopte ist reich skulptiert. Es besteht aus fünf Archivolten. Diese wechseln rechteckige Formen mit Säulen und Torusbögen ab. Die Apsis ruht auf einem mehr als drei Meter hohen Sockel. Dieser Sockel verleiht dem Kirchenbau eine besonders schlanke Wirkung. Die Details des Portals und der hoch angesetzte Sockel prägen dabei zwei unterschiedliche Seiten desselben romanischen Bauwerks: die plastische Gestaltung des Eingangs und die vertikale Wirkung der Apsis.

Eine direkt verknüpfte Ortsseite führt zu Olopte.

Weitere Ortsseiten: Serra De Daró, Riudaura, Sales De Llierca, Castelló D’empúries, Llampaies, Sant Feliu De Pallerols, Torrent

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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