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Valdeavellano de Tera: Tal, Traditionen und Kulturerbe

Unterkünfte in Valdeavellano De Tera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valdeavellano de Tera liegt in einem charakteristischen Tal am Südhang der Sierra de Cebollera, die zum Iberischen System gehört. Das Tal entspricht nahezu dem Einzugsgebiet des Río Razón und seiner Nebenflüsse am Oberlauf des Duero-Beckens.

File:Castro de las Espinillas Valdeavellano de Tera.jpg File:Castro de las Espinillas Valdeavellano de Tera.jpg Foto: Heidi Meudt via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Weitere Ortsseiten: Olvega, Santa María De Las Hoyas, Almajano, Valdelagua del Cerro, Cortos, Soria, Santa María de Huerta, San Esteban De Gormaz.

Ortsbild und Baukultur

Das Ortsbild ist weitläufig verteilt: Zwischen den Gebäuden liegen Wiesen; dazu kommen charakteristische weiß getünchte Häuser, mehrere Indiano-Bauten, religiöse Gebäude sowie ethnografische Elemente wie Brunnen und Waschhäuser.

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Paz liegt neben der Einfahrt in den Ort an der Straße, die von Soria über Rollamienta nach Valdeavellano de Tera führt. Vermutlich geht sie auf eine romanische Vorgängerkirche aus dem 13. Jahrhundert zurück; Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie umfassend umgebaut, im 18. Jahrhundert überarbeitet.

Der Torre del Reloj ist ein quadratischer Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern, einer Uhr und einer Glocke, die die Stunden schlägt.

Heilige Orte und frühe Geschichte

Etwa einen Kilometer nördlich von Valdeavellano de Tera liegt die Ermita de las Espinillas im Gebiet El Chiribital am Fuß des Castro de las Espinillas. Die Einsiedelei enthält romanische Darstellungen der Jungfrau und des heiligen Markus sowie Votivgaben.

Am Castro de las Espinillas sind umfangreiche eingestürzte Abschnitte einer hohen Befestigungsmauer erhalten. Anhand der aufgeschütteten Steinmenge wird ihre Höhe auf etwa vier Meter geschätzt. Nach Einschätzung von Fachleuten wurde das Castro vermutlich um das 6. Jahrhundert v. Chr. in einer Übergangszeit zwischen der castreñischen und der späteren keltiberischen Kultur errichtet.

Wasser, Feste und Überlieferung

In Valdeavellano de Tera stehen noch vier in den 1950er-Jahren errichtete gemeinschaftliche Waschhäuser: Santa Ana, Razones, Arrabal und el Chorre. Die Waschhäuser Los Razones und Arrabal, auch del Soto genannt, liegen im Ortskern; ihre Errichtung begann 1952.

In jedem der vier Ortsteile gibt es einen traditionellen Brunnen mit einem kleinen Viehbecken.

Die mit den Paloteo-Tänzen von Valdeavellano de Tera verbundene Musik wurde 1941 geschrieben. Die Tänze werden über Generationen hinweg weitergegeben; ihre Choreografien werden durch mündliche Überlieferung und frühere Aufzeichnungen bewahrt.

Am Tag des San Roquito verlagern sich die Feierlichkeiten zur Ermita de la Virgen de las Espinillas und enden mit gemeinsamen Mahlzeiten im Freien sowie dem tanzenden Rückweg in den Ort. Die Feier Jueves de Espinillas umfasst eine Messe und eine Wallfahrt zur Ermita de la Virgen de las Espinillas, gefolgt von einem gemeinsamen Essen in der Nähe der Einsiedelei.

Wege und Landschaft

Von Soria aus ist Valdeavellano de Tera über zwei etwa 28 beziehungsweise 34 Kilometer lange Routen erreichbar. Eine Anfahrt führt auf der N-111 in Richtung Logroño, anschließend über die Regionalstraße SO-820 nach El Valle und weiter über Tera und Rollamienta nach Valdeavellano de Tera. Für Ihre Planung lassen sich die beiden Anfahrtslängen getrennt betrachten.

Die Route Valdeavellano–Villar führt durch die Vega de Valdeavellano, eine große Weide mit zahlreichen Rindern, und gilt als sehr einfach und als Strecke mit geringem Höhenunterschied.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soria.

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