Ólvega am Moncayo: Romanik, Wege und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Olvega
Ólvega liegt am Fuß des Moncayo, des mit 2.316 m höchsten Berges des Iberischen Systems und der Provinz Soria, und neben der Sierra del Madero. Im weiteren regionalen Umfeld von Ólvega ist die Sierra del Moncayo sowohl als LIC, also als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung, als auch als ZEPA, also als Vogelschutzgebiet, im Natura-2000-Netz ausgewiesen.
File:Restos de la torre de Campicerrado, Ólvega, Soria, España, 2021-08-28, DD 80.jpg
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Ólvega lassen sich auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Diese Angaben helfen Ihnen, den persönlichen Buchungsrahmen festzulegen; für die Ortswahl lassen sich Landschaft, Wege, Sakralbauten, Bergbaugeschichte und Feste als unterschiedliche thematische Schwerpunkte gegenüberstellen.
Landschaft
Die Mina Petra ist ein ehemaliger Tagebau am Hang der Sierra del Madero. Der ehemalige Tagebau wurde überflutet und bildete einen See, dessen türkisfarbene Färbung auf die Mineralien zurückgeführt wird.
Der Camino Verde beginnt und endet in Ólvega und ist etwa 6,3 Kilometer lang. Er kann zu Fuß, zu Pferd und mit dem Fahrrad genutzt werden. Über den ausgebauten Camino Verde ist die Ermita de la Virgen de Olmacedo zu Fuß erreichbar; sie liegt zwei Kilometer von Ólvega entfernt.
Die Ruta Ólvega Románica ist eine etwa 12,8 Kilometer lange, mittelschwere Autoroute durch fünf Einsiedeleien mit romanischen Ursprüngen in Ólvega. Unterschiedliche Längen, Fortbewegungsarten und das Autoroutenformat bieten Vergleichspunkte für die persönliche Tagesplanung.
Kultur
Die ältesten erhaltenen Teile der Iglesia Parroquial Santa María La Mayor, ein Abschnitt der Sakristei und der Turm, stammen beide aus dem späten 15. Jahrhundert. Der Turm hat durch seinen Zinnenkranz das Aussehen einer Festung. Der Altaraufsatz gilt als eine der besten Ausprägungen des sorianischen Romanismus.
Die Ermita de los Mártires ist das älteste religiöse Gebäude im Ortskern von Ólvega und ein spätromanischer Bau aus dem 13. Jahrhundert. Die Ermita de la Virgen de Olmacedo wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und ist die letzte in der Provinz Soria errichtete romanische Einsiedelei.
Das Portal der Ermita de San Bartolomé stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Ermita de San Marcos wurde im 12. Jahrhundert als Kirche beziehungsweise Pfarrkirche der verschwundenen Siedlung San Juan de Campiserrado errichtet. Der Castillazo, auch Torre de Campiserrado genannt, war eine mittelalterliche militärische und defensive Anlage; die Grundmauern des Turms und der ihn umgebenden Wehrmauer sind erhalten.
Das Museo Antropológico de José Escribano verfügt über eine Sammlung von mehr als 7.000 Stücken und stellt 37 traditionelle Berufe dar. An der Casa de los Pereda sind ein kastilisches Portal, ein Wappenschild, Balkone und ein Dachüberstand zu sehen; außerdem ist sie das Geburtshaus von Carmen Hernández.
Geschichte
Der Camino Verde verläuft in einigen Abschnitten auf der ehemaligen Bergwerkbahn, der „vía vieja“. Der Molino de Almagre ist ein Park, der nach einer dort im Jahr 1700 errichteten Mühle benannt ist. In dieser Mühle wurde das aus der Mina Petra gewonnene Erz gemahlen; der große Mühlstein ist noch erhalten.
Ortsinformationen
Die kommunale Tourismusinformation von Ólvega befindet sich im Centro Social in der Calle Doctor Salcedo 36 und bietet Besuchern Informationen über den Ort.
Weitere Orte sind Rejas de San Esteban, Fuentetoba, Ucero, Buitrago, Lubia, Arcos De Jalón, San Felices und Dombellas.
Bräuche und Küche
Ólvega erinnert jedes Jahr an die mit der Ermita de los Mártires verbundene Geschichte durch ein symbolisches Abbrennen einer Burg am Samstag, der dem 14. März am nächsten liegt. Beim Maifest zu Ehren der Virgen de Olmacedo wird das Marienbild in einer Prozession nach Ólvega gebracht und nach den Feierlichkeiten in die Einsiedelei zurückgebracht.
Die Romería de San Marcos in Ólvega findet am Sonntag statt, der dem 25. April am nächsten liegt. Zur traditionellen Feier von San Blas gehören die Segnung von Brötchen und Gebete für die Gesundheit des Halses. Besucher der Romería de San Marcos können Culeca kosten, ein mit Chorizo und Ei gefülltes Brotgebäck.
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