Udías entdecken: Ferienwohnung, Kirchen, Höhlen und Wege
Unterkünfte in Udías
Udías verbindet Natur, Geschichte und Wege mit ungewöhnlichen Schauplätzen. Der Monte Corona in Udías ist Teil des Parque Natural de Oyambre. Auf dem Monte Corona wachsen einheimische Buchen und Eichen, die für den atlantischen Wald typisch sind. Das Karstmassiv von Udías umfasst mehr als 40 Hohlräume und zahlreiche tektonisch entstandene Schächte von kurzer Ausdehnung.
Zu den weiteren Ortsseiten von Udías führen die Links zu Canales und Valoria. Weitere Ortsseiten: Peñarrubia, Pejanda, Potes, Valdeprado, Camplengo, Las Ilces.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Udías suchen, vergleichen Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Für die Ortsplanung lassen sich die beschriebenen Wege nach Länge, Verlauf und Aktivität gegenüberstellen. Die unterschiedlichen Formen können Sie je nach geplanter Tagesgestaltung einordnen.
Kultur
In den Dörfern von Udías finden jedes Jahr Volksfeste statt. Auf eine Messe folgt dabei der Picayos-Tanz zu Ehren des Heiligen; am Nachmittag oder Abend gibt es eine Romería und eine Verbena.
Die Pfarrkirche von Pumalverde ist ein gotischer Bau mit zwei Schiffen aus dem 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Sie besitzt eine quadratische, kreuzrippengewölbte Apsis, einen spitzbogigen Zugang romanischer Tradition und Kapitelle mit Darstellungen von Köpfen, aus denen Stängel hervorgehen. Die Kapelle San Nicolás in La Hayuela folgt dem Modell einer volkstümlichen romanischen Kapelle Kantabriens.
In der Nähe der Kapelle San Nicolás wurde 1982 und 1985 eine mittelalterliche Nekropole mit Plattengräbern und Kalksteinsarkophagen entdeckt. Am Cotero de los Tejeros nahe dem Barrio La Virgen wurde ein Töpferofen entdeckt. Datierungen weisen auf eine vorindustrielle Ziegelei hin, deren Tätigkeit zwischen 1679 und 1744 stattgefunden haben soll.
In der im Ort Canales gelegenen Tagebaumine San Bartolomé wurden Gegenstände und Münzen aus der Römerzeit gefunden. Die Höhle Cueva de Las Cáscaras in Canales ist durch den Fund eines bedeutenden Ensembles menschlicher Knochenreste gekennzeichnet.
Erlebnisse
Auf der Finca Fuente del Corzo in Pumalverde können Besucher in den Monaten Juni, Juli und August eine Bienenbeute in ihrem Lebensraum erleben, Bienen und Waben handhaben, die Gewinnung und Abfüllung von Honig verfolgen sowie Honig und Produkte aus dem Bienenstock verkosten. Außerhalb dieser Monate ist die Verfügbarkeit zu erfragen.
Cuevas y Minas de Udías bietet geführte Höhlen- und Bergbautouren an, die an einer Basis im Ort Pumalverde gegenüber der Kirche beginnen. Außerdem wird eine einfache Rundexkursion von ungefähr 10 km mit mehreren Erläuterungsstopps zur Geomorphologie der Umgebung und dem Besuch einer Naturhöhle angeboten.
Routen
Der Sendero Real: Paisaje y Arquitectura Popular beginnt und endet im Barrio Canales in Udías. Der leichte Rundweg ist 8,8 km lang und eignet sich zum Wandern oder Radfahren. Eine weitere in Udías dokumentierte Route wird zum Wandern oder Mountainbiken empfohlen; sie ist 8,2 km lang und verläuft als Rundweg.
Die Route El Mozucu verbindet die Iglesia de la Virgen de la Caridad im Barrio La Virgen in Udías mit der Braña El Mozucu. Die Route Sel del Haya beginnt in La Gándara, einem in Udías als „la mina“ bekannten Ort, und führt von La Gándara in Cobijón zur Mine Sel del Haya. Sie ist als lineare Hin- und Rückstrecke von 2,6 km beschrieben und führt zu bergbau- und industriegeschichtlichen Relikten, Abraumhalden mit Kalaminresten, Spuren des Mineraltransports und einer durch den Bergbau geprägten Landschaft.
Die Route Arquitectura Religiosa y Arquitectura Popular beginnt in Canales und endet an der Kapelle San Esteban auf dem Monte Corona. Sie ist ein leichter, 20 km langer linearer Weg durch die Ortsteile von Udías und die ländliche Landschaft des Tals. Die Route El Monte Corona y sus ermitas ist mit dem Auto vom Barrio La Hayuela in Udías aus erreichbar.
Eine Route beginnt im Barrio Cobijón in Udías. Eine weitere lineare Route in Udías ist ungefähr 9 km lang. Bei einer anderen Strecke gehören bergbau- und industriegeschichtliche Relikte sowie zwei in den Fels gegrabene Tunnel zu den beschriebenen Merkmalen.
Natur
Der Eingang der Cueva El Rescaño nahe Rodezas ist nur über einen steilen Abstieg erreichbar, für den Ausrüstung für die Höhlenforschung erforderlich ist. Die Höhle El Rescaño erstreckt sich derzeit über 15 km natürliche Galerien.
Ein Erholungsbereich an der Straße CA-135 zwischen Cabezón de la Sal und Comillas verfügt über mehrere Tische mit Bänken, Grillstellen und zwei Informationstafeln zur Umgebung.
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