Zum Inhalt

Valdeprado: Traditionelle Architektur und Wege durch den Buchenwald

Unterkünfte in Valdeprado

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Valdeprado bewahrt eine nahezu intakte traditionelle Architektur. Steinhäuser, Holzbalkone und teilweise kunstvoll geschnitzte Türen prägen den baulichen Bestand. Besonders anschaulich zeigt sich diese Bauweise an der Casa Hidalga del siglo XVII. Sie ist als inventarisiertes Kulturgut in das Allgemeine Inventar des Kulturerbes von Kantabrien aufgenommen.

File:Valdeprado (Cantabria).jpg File:Valdeprado (Cantabria).jpg Foto: MiguelAlanCS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Haupteingang der Casa Hidalga besitzt einen großen, archaisierend gestalteten Rundbogen. Aufgrund seiner Merkmale und Lage gilt er als einzigartig im Tal von Liébana. Über dem Rundbogen liegt ein Fenster mit zurückhaltender Gestaltung. Bearbeitet sind vor allem Sturz, Fensterbank und Gesims, sodass sich die Wirkung des Eingangs aus wenigen, klar hervorgehobenen Bauteilen ergibt.

Auch die sakrale Architektur gehört zu den Ortsmerkmalen. Die Pfarrei von Valdeprado trägt den Namen La Asunción. Die Kirche in Valdeprado wurde auf Kosten von Don Juan Domingo de la Torre errichtet. Eine Resolution vom 27. Oktober 2009 hält Valdeprados Aufnahme in das Allgemeine Inventar des Kulturerbes von Kantabrien fest.

Traditionelle Bauformen

Zum Baubestand zählt außerdem der Hórreo de Valdeprado. Das kleine rechteckige Holzbauwerk steht auf vier oder sechs Holz- oder Steinpfeilern und ist etwa zwei Meter über dem Boden angehoben. Hórreos dienten als Lager für Getreide, Fleisch und andere Vorräte. Die erhöhte Konstruktion sollte die gelagerten Lebensmittel vor Feuchtigkeit und Nagetieren schützen. An diesem Bauwerk lässt sich die Verbindung von einfacher Form, praktischer Funktion und überlieferter ländlicher Bauweise besonders konkret ablesen.

Ein weiterer Ort ist Quintanaentello.

Wege durch den Wald

Die Querung der Sierras Albas erreicht Valdeprado von Cueva aus über einen alten Pfad und einen betonierten Weg. Eine zweite Verbindung bildet die Route Monte Hormeo–Valdeprado. Sie ist etwa 5 km lang, verläuft in einer Richtung und endet in Valdeprado.

Anzeige

Der Monte-Hormeo-Weg führt durch einen atlantischen Buchen- und Eichenwald und erreicht anschließend die Straße neben dem Ortseingang von Valdeprado. Die unterschiedlichen Wegverläufe verbinden dabei konkrete Landschaftselemente mit dem überlieferten Ortsbild: Auf dem alten Pfad und dem betonierten Weg steht die Querung im Mittelpunkt, während die Monte-Hormeo-Route durch Wald und Streckenführung gekennzeichnet ist. Bei Wanderungen mit altem Pfad, betoniertem Weg oder einer festgelegten Streckenrichtung gehört es zur üblichen Vorbereitung, vor dem Aufbruch aktuelle Wegbedingungen und den Routenverlauf zu prüfen. Eine ungefähre Längenangabe kann die zeitliche Planung begleiten, während die tatsächliche Beschaffenheit des Weges erst vor Ort oder anhand aktueller Hinweise feststeht. Das gilt auch für Waldabschnitte.

Bezüge zu Pesaguero

Im Zusammenhang mit Pesaguero wird eine Pfarrkirche des 18. Jahrhunderts genannt. Ebenfalls mit Pesaguero verbunden ist ein Herrenhaus mit zwei Wappen. Eines zeigt das Wappen der Familie Salceda, das andere das Wappen der Familie de la Torre.

Weitere Orte mit derselben übergeordneten Zuordnung sind Villacarriedo, Brez, Barros, Liendo, Anaz, El Astillero und Ribamontán Al Monte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.