Canales – Sendero Real, Küstenblicke und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Canales
Auf der Route 7 gehört die Ermita de San Juan zu den Sehenswürdigkeiten in Canales. Ebenfalls im Ort liegt die Mina de San Bartolomé, ein im Tagebau betriebenes Bergwerk. Der Name Canales könnte vom lateinischen canalis stammen und auf Kanäle zum Waschen des Erzes verweisen, das in dieser Gegend mindestens seit der Römerzeit abgebaut wurde.
Bei einer Ferienwohnung in Canales können Sie auf Angebotsseiten Reisezeitraum, Kategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Für Ihre Tagesplanung können Sie zwischen Wegen, Küstenblicken, archäologischen und bergbaugeschichtlichen Spuren sowie Festen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die genannten Schwerpunkte lassen sich dabei getrennt betrachten: Der Sendero Real verbindet eine klar benannte Rundstrecke mit Wandern und Mountainbiking, während Höhlenfundstätte, Bergwerk und Feste andere Zugänge eröffnen. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Bewegung, Küstenpanorama, Archäologie, Bergbaugeschichte und regionalen Traditionen abwägen. Auch die Route 7 setzt mit ihrem Verlauf einen eigenen Akzent zwischen Canales und Monte Corona.
Weitere Ziele: Valoria.
Natur
Der Sendero Real beginnt im Barrio de Canales und ist eine 8,8 Kilometer lange Rundroute zum Wandern sowie für Mountainbiking. Auf seinem Verlauf bieten sich Ausblicke auf die Küste bei Comillas und Oyambre. Teilweise folgt der Weg der Strecke, die Alfons XII. während seines Besuchs in Udías im Jahr 1882 nahm.
Route 7 beginnt in Canales und endet an der Ermita de San Esteban am Monte Corona. In Canales gibt es außerdem ein Panorama der kantabrischen Küste mit Blick auf Oyambre und die Universidad Pontificia de Comillas.
Geschichte und Kultur
Die Cueva de Las Cáscaras liegt in Canales; von dort bestehen Ausblicke auf Comillas, den Strand und die Universität. Als archäologische Fundstätte umfasst sie eine Kollektivbestattung. Eine Radiokarbondatierung zeigt, dass mindestens eine Person im Neolithikum, im 4. Jahrtausend v. u. Z., bestattet wurde.
In der Cueva de Las Cáscaras wurden menschliche Überreste gefunden, darunter Schädel, Unterkiefer und Muscheln. Dazu kommen Hinweise auf Pfeilspitzen, die in einige Knochen eingebettet waren. Die Überreste befinden sich im Museo de Prehistoria de Santander. In der Mina de San Bartolomé gefundene römische Gegenstände und Münzen belegen römische Aktivitäten im Tal von Udías während der Spätantike.
El Mozucu ist als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt und umfasst eine traditionelle Wagenparade, die in Canales und La Hayuela hält. In allen Dörfern von Udías werden jedes Jahr Volksfeste gefeiert. Zu ihnen gehören eine Messe, der Tanz der Picayos für den Heiligen sowie nachmittags und abends eine Romería und eine Verbena.
Ortsbild
In allen Ortsteilen von Udías gibt es traditionelle, aneinandergebaute montañesische Häuser, die Straßen oder Reihen bilden. Diese Häuser werden hauptsächlich aus Stein und Holz gebaut und weisen an der Hauptfassade meist eine nach Süden ausgerichtete Solana auf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udías.