Los Tojos – Natur, Baukultur und lokale Geschichte
Unterkünfte in Los Tojos
Los Tojos liegt auf einer Hanglage in mittlerer Hanghöhe am linken Ufer des Flusses Argoza auf 650 Metern Höhe. Die lineare, sichelförmige Siedlungsstruktur öffnet sich nach Südosten über einen kleinen Zwischenrücken mit ausgedehnten Weideflächen.
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Natur
Unmittelbar südlich von Saja liegt das Centro de Interpretación del Parque Natural Saja-Besaya am Kilometer 13 der Regionalstraße CA-280 (Cabezón de la Sal–Reinosa), am Beginn des Anstiegs zum Puerto de Palombera, in der Gemeinde Los Tojos.
Der Weg von Bárcena Mayor nach Los Tojos ist Teil der zweiten Etappe des GR-71 „Sendero de la Reserva del Saja“, die von Bárcena Mayor nach Saja führt.
Für die Tagesplanung können Sie das Centro und die Etappenverbindung als zwei unterschiedliche Anknüpfungen nebeneinander betrachten. Je nach Schwerpunkt lassen sich beide Themen getrennt voneinander einordnen.
Ortsbild
An der Casa de Pepón befindet sich ein Familienwappen mit den Namen Pedro González, Ríos, Gómez, Linares und Cossío.
Die Casa de los Perros ist ein traditionelles Gebäude mit überdachtem Vorbau und einer Solana. Die traditionellen Häuser in Los Tojos sind im Allgemeinen zweigeschossig, verfügen über Solanas und stehen in Reihen.
Das Waschhaus mit Quelle in Los Tojos ist ein Steinbau mit hölzernem Satteldach und geneigtem Waschbecken.
Historisch waren Waschhäuser Treffpunkte: Frauen wuschen dort Wäsche, tauschten Nachrichten aus, stärkten nachbarschaftliche Beziehungen und hielten lokale Traditionen und Bräuche lebendig.
Für den Blick auf das Ortsbild können Sie zwischen Einzelbau, Reihenstruktur und Waschhaus unterscheiden.
Geschichte und Handwerk
Nach lokaler Überlieferung übernachtete der spätere Karl I. während seiner Reise nach Kastilien in der Casa de Pepón beziehungsweise in der früheren Herberge von Pepón.
Nach lokaler Überlieferung übernachtete Adriano von Utrecht 1517 in der Casa de los Perros, als er den späteren Karl I. begleitete.
Die Escuela de Mueble Montañés de Los Tojos erlangte im 16. und 17. Jahrhundert größere Bekanntheit.
In Los Tojos gibt es eine Reihe aneinandergebauter Häuser. Diese ländliche Bauform geht typischerweise von einem ersten Stammhaus aus; weitere Häuser wurden mit einer gemeinsamen Trennwand angebaut.
Die einzige im Ort Los Tojos als montañesische Herrenhausanlage geltende Anlage weist zwei Rundbögen auf, die zu ihrem überdachten Vorbau führen.
In den Erdgeschossen der Häuser wurden landwirtschaftliche Geräte wie Rechen, Heugabeln und Worfelgeräte hergestellt; die örtlichen Holzarbeiten wurden als „la Garauja“ bezeichnet.
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