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Cabezón de Liébana – Kultur und Natur auf historischen Wegen

Unterkünfte in Cabezón De Liébana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Gemeindegebiet von Cabezón de Liébana liegt Santa María de Piasca, als Bien de Interés Cultural ausgewiesen. Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert wurde auf einem im 9. Jahrhundert gegründeten ehemaligen Kloster errichtet.

Kultur

Auf dem Friedhof von Cabezón de Liébana sind das ehemalige Portal und die ehemalige Hauptkapelle der alten Pfarrkirche erhalten. Im Portal der Kirche von Luriezo befindet sich eine kantabrisch-römische Rundstele mit einem Durchmesser von 1,35 Metern und einer Stärke von 20 Zentimetern. In Cabezón de Liébana befindet sich außerdem die barocke Kapelle von Guadalupe.

Im Zentrum des Dorfes Aniezo wurde 2000 der Parque del Agua eröffnet. Zu ihm gehören eine römische Brücke, ein Hufbeschlaggestell, eine wasserbetriebene Walkmühle, auch Batán genannt, und eine Getreidemühle; mehrere dieser Bauwerke stehen mit der Nutzung der Wasserkraft in Verbindung. Die Pisa beziehungsweise der Batán ist eine aus Eichenholz gefertigte hydraulische Maschine aus vorindustrieller Zeit, die zum Schlagen, Entfetten und Walken von Wollstoffen verwendet wurde.

Das Fest Virgen de la Luz in Peña Sagra, Aniezo (Cabezón de Liébana), ist als Fiesta de Interés Turístico Regional, also als regional bedeutendes Tourismusfest, anerkannt und für den 8. September in Cabezón de Liébana angegeben.

Natur

Die Route Las Colladillas führt durch einen kontrastreichen Mix aus mediterranen und atlantischen Ökosystemen mit einer großen Vielfalt an Lebensräumen. Entlang der Route kommen geschützte und prioritäre Arten wie Rosalia alpina und der kantabrische Braunbär (Ursus arctos) vor; die betreffenden Lebensräume und Arten sind im europäischen Natura-2000-Netz innerhalb der Besonderen Erhaltungsgebiete Liébana und Río Deva geschützt. In den Gemeinden Pesaguero und Cabezón de Liébana verläuft die Route außerdem durch die Überreste alter Befestigungen, Spuren alter Dehesas sowie ein Netz aus Pfaden und historischen Wegen.

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Die Rundroute Cornejas verläuft zwischen Cabezón de Liébana und Cillorigo de Liébana; Beginn und Ende liegen in Cahecho. Sie führt in das geschützte Natura-2000-Gebiet ZEC Liébana. In der Nähe der ZEPA Sierra de Peña Sagra lassen sich vielfältige Vogelarten beobachten, darunter Greifvögel sowie kleinere Wald- und Feldvögel. Sie führt durch den Azufral de Cambarco, einen der ausgedehntesten Korkeichenbestände im Norden der Iberischen Halbinsel; der Wald hat sich seit einem Brand im Sommer 2006 deutlich erholt.

Die Rundwanderung zur Ermita de la Luz beginnt in Luriezo (Cabezón de Liébana), führt am Hang der Peña Sagra zur Ermita de Nuestra Señora de la Luz und kehrt über das Valle Estrecho zum Ausgangspunkt zurück. Die Wanderung bietet Landschaftsausblicke auf die großen Gipfel von Liébana, ausgedehnte Waldflächen und Talabschnitte mit Dörfern und menschlicher Nutzung. Sie führt durch Eichen- und Buchenwälder sowie ausgedehnte Buschlandflächen mit bemerkenswerter Biodiversität.

Geografische Einordnung

Eine Straßenroute von Potes über Ojedo nach Piedras Luengas führt durch Cabezón de Liébana und Pesaguero. Naturea führt außerdem die Route „Cabezón de Liébana, un viaje en el tiempo“ mit einer Dauer von zwei Stunden, einer Länge von 1,5 Kilometern und niedrigem Schwierigkeitsgrad.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten: Frama, Perrozo, Cambarco; Alfoz De Lloredo, Rionansa, Selaya, Bárcena de Ebro, Carriazo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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