Carriazo – Kirche San Martín, Feste und Landschaftswege
Unterkünfte in Carriazo
Carriazo beginnt für historisch Interessierte mit einem sehr frühen Beleg: Die Kirche San Martín ist bereits im Jahr 927 urkundlich belegt. Sakrale Architektur, historische Anwesen, Festtraditionen und Wege durch die Landschaft setzen weitere Akzente.
File:Ermita de San Antonio, Carriazo.jpg
Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Carriazo prüfen, vergleichen Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Für die Ortswahl stehen unterschiedliche Akzente nebeneinander: Baukultur, der Camino de Santiago, Festtraditionen und Landschaft. Die Tagesplanung kann sich an diesen Themen orientieren. Carriazo verbindet dabei keine einheitliche Erlebnisform: Sakralbauten und historische Anwesen stehen neben dem Weg am Camino de Santiago, Festen mit örtlicher Beteiligung und der Landschaftsroute zum Pico Funegra. Diese unterschiedlichen Themen erlauben es, den Schwerpunkt der Reise nach Interesse und gewünschtem Tagesrhythmus zu setzen.
Kultur und Geschichte
Das heutige Gebäude der Kirche San Martín hat ein mit Sternrippengewölbe überspanntes Langhaus, vier Seitenkapellen – zwei auf jeder Seite –, einen runden Turm am Fußende und eine polygonale Apsis als Chorschluss. In der Seitenkapelle auf der Epistelseite befindet sich eine kleine Schnitzfigur der Virgen de la Higuera aus dem 17. Jahrhundert. Bei der Besichtigung lassen sich die Gesamtgestalt der Kirche und das kleinere Einzelwerk getrennt in den Blick nehmen.
Die Ermita de San Antonio in Carriazo liegt am Camino de Santiago. Ihre Barockfassade hat eine Tür, die von kassettierten Pilastern gerahmt ist, dazu einen gesprengten Giebel und einen Glockengiebel. Die Casona del Marqués de Valbuena in Carriazo stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Carriazo bietet Spazierwege, auf denen sich das Herrenhaus und die Kapelle der Familie La Roza bewundern lassen. Die Kapelle des Komplexes La Roza beherbergt eine Skulptur der Virgen de la Higuera aus dem 17. Jahrhundert. Zum Komplex La Roza gehören außerdem zwei Eingangsportale und ein eckiges Wappen der Solano Setién.
Wege und Landschaft
Carriazo liegt am Bach Río Herrera. Die Route El Tirado y Calobro ermöglicht den Zugang zum Pico Funegra durch eine Mittelgebirgslandschaft mit einheimischen Buchen- und Eichenwäldchen. Für die Planung lassen sich die Spazierwege bei historischen Anlagen und die Landschaftsroute als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinanderstellen.
Feste und gemeinschaftliche Traditionen
Die Cabalgata de Reyes de Carriazo, Castanedo y Galizano verbindet drei Orte in Ribamontán al Mar. Die Tradition begann 1966 und wird von den drei Dorfgemeinschaften aufrechterhalten.
Zum Fest San Roque am 16. August in Carriazo gehören Folklore, Romerías und eine Chocolatada. Beim San-Martín-Fest in Carriazo versammeln sich die Einwohner in der Kirche und bleiben zum gemeinsamen Essen und Weintrinken. Kulturtermine, Landschaftserlebnisse und die Besichtigung einzelner Bauwerke bilden damit verschiedene Schwerpunkte für die zeitliche Planung.
Weitere Orte
Cillorigo De Liébana, Cabezón De La Sal, Villar, Villabanez, Bárcena de Ebro, Medio Cudeyo, Marina De Cudeyo, San Roque De Riomiera
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