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Perrozo: Romanik, Wanderwege und Picos de Europa

Unterkünfte in Perrozo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Von Perrozo aus bietet sich ein Panorama auf das östliche Massiv der Picos de Europa. Neben dem Eingang zur Kirche in Perrozo stehen zwei sehr alte Olivenbäume.

File:Hórreo de Perrozo (3).jpg File:Hórreo de Perrozo (3).jpg Foto: Vanbasten 23 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur und Wandern

Der Wanderweg PR-S XX „Entre Perrozo y Lerones“ beginnt und endet in Perrozo und verläuft vollständig in einem Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC). Für ihn sind ungefähr 3,3 km Karrenweg, 8,1 km Piste und 1,1 km Straße angegeben. Als Rundwanderweg ist PR-S XX 12,5 km lang; die Gehzeit beträgt in beiden Richtungen 4 Stunden und 40 Minuten. Eine weitere Wanderung führt linear von Lerones nach Perrozo durch Steineichen- und Eichenbestände und endet an der Kirche Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt. Die Angaben zu Wegform, Untergrund, Gesamtlänge und Gehzeit ermöglichen Ihnen einen sachlichen Vergleich der beiden Wanderungen.

Ortsbild und Anreise

Perrozo liegt am linken Ufer des Flusses Lamedo, eines Nebenflusses des Bullón. Die Zufahrt nach Perrozo erfolgt über die CA-871, die gegenüber von Piasca von der Straße CA-184 zwischen Ojedo und Piedrasluengas abzweigt. Im Ort sind alte Brotöfen als sichtbare traditionelle Bauelemente zu finden. Sie können halbkugelförmig oder quadratisch aus Stein und Ziegeln, teils auch aus Lehm ausgeführt und an das Hauptgebäude angebaut sein.

Weitere Orte

Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Cambarco und Frama.

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Kultur und Geschichte

Die Kirche der Himmelfahrt in Perrozo hat einen romanischen Ursprung, der auf das späte 12. oder frühe 13. Jahrhundert datiert wird. Ihr Eingangsportal ist romanisch und von einem Alfiz mit Spitzbogen eingefasst; die verzierten Archivolten und die Kapitelle tragen ungewöhnliche Figuren. Über der südlichen Tür befindet sich ein rundes steinernes Gitter mit geschnitztem Rand, einem S-förmigen Stängel mit Efeublatt und einer durchbrochenen Rosette mit sechs oder sieben Blütenblättern. Das in Perrozo befindliche Gitter ist eine Gipskopie; das Original soll im Diözesanmuseum von Santillana aufbewahrt werden. In der Kirche steht außerdem ein halbkugelförmiger romanischer Taufstein mit einem Durchmesser von 81 cm und einer Höhe von 73 cm, jeweils ohne Sockel.

Das ehemalige Kloster Santa María de Perrozo ist seit dem 11. Jahrhundert belegt und befand sich an dem Ort, an dem heute die Pfarrkirche steht. Im Jahr 1030 schenkte Munio Alfonso, Graf von Liébana, das Kloster Santa María und Santiago de Perrozo der Äbtissin Fronilde von Piasca. La Torre de Perrozo ist ein ehemaliges herrschaftliches Landhaus aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde 1998 vollständig restauriert; erhalten blieb die traditionelle lebaniegische Architektur mit ihrer prägenden Verwendung von Stein und Eichenholz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cabezón De Liébana.

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