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Bareyo: Romanik, Mühle und Pilgerweg

Unterkünfte in Bareyo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santa María de Bareyo zählt zu den bedeutendsten Beispielen der kantabrischen Romanik. Als historisch-künstlerisches Denkmal wurde sie am 23. Juni 1978 erklärt. In der Kirche besitzt sie ein Taufbecken, das auf zwei Löwen ruht. Damit verbindet der Bau eine romanische Einordnung mit einem markanten Detail des Kirchenraums und einer offiziell anerkannten kulturhistorischen Bedeutung.

File:Santa María de Bareyo 09.jpg File:Santa María de Bareyo 09.jpg Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung der Abtei von Bareyo stammt aus dem Jahr 1071 n. Chr. Nach jüngsten dokumentarischen Erkenntnissen gehen Kirche und Abtei Santa María de Bareyo auf ein um das Jahr 900 gegründetes Laienkloster zurück. In der Kirche wurde außerdem ein Sarkophagdeckel mit einer Inschrift aus dem Jahr 984 n. geborgen. Die Überlieferung reicht damit von den Anfängen des Klosters über einen beschrifteten Fund bis zur späteren schriftlichen Erwähnung der Abtei.

Gründungszeit, schriftliche Erwähnung und geborgener Fund verweisen auf unterschiedliche historische Ebenen. Die Jahreszahlen ordnen die Entwicklung des Ortes in mehreren Schichten, ohne dass die einzelnen Zeugnisse ihre eigene Bedeutung verlieren.

Kultur

An der Ría de Ajo in Bareyo befindet sich Molino de La Venera, ein Denkmal von kulturellem Interesse (Bien de Interés Cultural). Das Bauwerk ist eine der wenigen kombinierten Gezeiten- und Flussmühlen, die heute in Kantabrien erhalten sind.

Auf dem Gebiet von Bareyo liegt die Puente de la Venera; von Arnuero aus überquert sie die Ría de Ajo. Die Brücke hat drei Bögen und wurde zwischen 1880 und 1883 erbaut.

Die unterschiedlichen Bauaufgaben eröffnen verschiedene historische Perspektiven. Sie können sakrale Architektur, die Nutzung von Wasser und den Brückenbau als eigenständige Themen betrachten. So stehen an der Ría de Ajo technische Nutzung und bauliche Überquerung unmittelbar als zwei verschiedene Formen des Umgangs mit dem Wasserraum nebeneinander.

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Landschaft

Die Ermita de San Roque liegt zwischen grünen Wiesen und dicht bewachsenen Eukalyptuswäldern. Sie könnte aus dem 17. Jahrhundert stammen. Der Ortsteil eröffnet damit neben den Bauwerken an der Ría eine landschaftlich geprägte Betrachtung, in der Kapelle, Wiesen und Wald gemeinsam den beschriebenen Rahmen bilden.

Pilgerweg

Der Camino Costero de Santiago führt von Santa María de Bareyo weiter, lässt die Ermita de San Roque links liegen und verläuft durch einen verschlungenen Wald bis zur Gemeinde Guemes. Der Verlauf verbindet dabei die genannten sakralen Orte mit dem Waldabschnitt und dem anschließenden Gemeindegebiet.

Mit der Verehrung von San Roque ist ein 1679 von den Bewohnern der Siete Villas abgelegtes Gelübde verbunden, den Kult von San Sebastián und San Roque zu fördern, nachdem eine Epidemie im Königreich Spanien zum Stillstand gekommen war. Diese Überlieferung gehört als eigener historischer Zusammenhang zur religiösen Bedeutung des Weges und der Ermita.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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