Ajo entdecken: Küste, Kultur und Wege am Cabo

File:Faro de Ajo 3.jpg File:Faro de Ajo 3.jpg Foto: Emilio Gómez Fernández via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Cabo de Ajo steht der Faro de Ajo, am nördlichsten geografischen Punkt der autonomen Gemeinschaft Kantabrien. Im Jahr 2020 schuf Okuda San Miguel auf dem Faro de Ajo ein Gemälde zur faunistischen Vielfalt Kantabriens mit mehr als hundert Farben. Die Ría de Ajo gehört zum Vogelschutzgebiet ES0000143 „Marismas de Santoña, Victoria, Joyel y Ría de Ajo“. Das Cabo de Ajo liegt neben der Ría und dem Ästuar des Campiazo.

Küste und Natur

Die Playa de Cuberris ist nach Norden ausgerichtet und liegt an der Mündung des kleinen Arroyo de la Bandera. Die Playa de Antuerta ist zu Fuß über den Anstieg zur Punta Cárcabo erreichbar. Im Jahr 2015 wurde die Umgebung des Faro de Ajo mit einer Umzäunung und Fußwegen ausgestattet, die Besuchern Spaziergänge ermöglichten. Die Cueva de Nando wird auf ein Alter von etwa 30.000 Jahren datiert; die Gemeinde Ajo öffnete sie für die Öffentlichkeit. An der Küste besteht La Ojerada aus zwei Felsbögen.

Geschichte und Kultur

Im Barrio de Camino befindet sich das 1587 errichtete Convento de San Ildefonso. Die erhaltene Kirche des Konvents besitzt ein steinernes Retabel von Rodrigo de los Corrales Isla. Zum Bauensemble gehört ein klassizistischer Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert mit zwei Geschossen und einer Zisterne im Innenhof.

Die Pfarrkirche San Martín de Tours in Ajo entstand aus einem um 850 von den Vorfahren des Hauses Camino gegründeten Laienkloster. Sie besitzt drei gleich hohe Schiffe. Das Hauptretabel der Pfarrkirche wurde 1626 bei Rodrigo de los Corrales Isla in Auftrag gegeben.

Ein Abzweig des Jakobswegs führte einige Pilger zur Kirche San Martín de Tours in Ajo. Auf dem Camino Costero de Santiago gelangten Pilger weiter zum Barrio de Camino, wo sie in einer Herberge des dortigen Dominikanerklosters rasten konnten. Eine historische Route des Jakobswegs nach Ajo führte über die Ría zur Ermita de Santiago de Azaga.

Das Santuario de Santiago de Azaga liegt am Eingang der Ría de Ajo neben einer römischen und mittelalterlichen Anlegestelle; erhalten sind nur wenige Überreste und das Gnadenbild.

Weitere Orte

Ein weiterer Ort im selben Gebiet ist Guemes.

Aktivitäten am Wasser

An der Playa de Cuberris werden unter anderem Windsurfen, Angeln, Schlägersport und Volleyball ausgeübt. Die Wellen ziehen zahlreiche Surfer und Windsportler an. Eine etwa 11 Kilometer lange Rundwanderung führt an der nördlichsten Spitze Kantabriens entlang und zeigt die Landschaft dieser nördlichsten Spitze. Bei Hochwasser und mithilfe der Strömungen nutzen Paddle-Surfer ihre Boards, um kleine Buchten zu erreichen, die sonst nur schwer zugänglich sind.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bareyo.

Unterkünfte in Ajo vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com