Camaleño: Natur, Hochgebirge und Pilgerkultur
Unterkünfte in Camaleño
Camaleño ist wegen seiner ökologischen Werte in den Nationalpark Picos de Europa einbezogen. Der Circo de Fuente Dé gehört im Gebiet von Camaleño und den Picos de Europa zu den glazialen und periglazialen Landschaftsformen.
File:Camaleño, Cantabria, Spain - panoramio (1).jpg
Foto: Wojciech Zabolotny via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten führen nach Cosgaya, Turieno, Fuente Dé, Pido, Espinama, Lon und Pembes. Eine weitere Ortsseite führt nach Villafufre.
Natur und Hochgebirge
An den Hängen von Valdebaró wachsen Steineichen-, Reboll- und Eichenwälder sowie Buchen- und Birkenbestände; in höheren Lagen folgen subalpine Strauchvegetation und Bergweiden. Der Hayedo de Salvorón dient bedrohten Arten wie Braunbär, Auerhuhn und Fischotter als Lebensraum und Durchzugsgebiet.
Auf der PR-PNPE 23 Ruta Horcados Rojos prägen hochgebirgstaugliche Vegetation, eine felsige Landschaft mit scharfkantigen Gipfeln und alpine Vögel das Erlebnis. Die PR-PNPE 24 Ruta Puertos de Áliva führt durch ausgedehnte Bergwiesen zwischen dem Zentral- und dem Ostmassiv der Picos de Europa und anschließend durch dichte Wälder am Südhang des Pico de Valdecoro. Die unterschiedlichen Landschaftsräume der beiden Routen lassen sich bei der eigenen Planung gut vergleichen.
Panoramen und Wege
Das Teleférico de Fuente Dé überwindet 753 Höhenmeter von der Talstation in Fuente Dé auf 1.094 Metern Höhe bis zum Mirador del Cable auf 1.847 Metern Höhe. Das im Herzen der Picos de Europa und in der Gemeinde Camaleño gelegene Teleférico de Fuente Dé überwindet ebenfalls 753 Höhenmeter und bringt Besucher in vier Minuten auf 1.823 Meter Höhe.
Der Mirador del Cable liegt in der Gemeinde Camaleño an der Bergstation des Teleférico de Fuente Dé, 800 Meter von Fuente Dé entfernt, und bietet Ausblicke auf das obere Deva-Becken und nahe gelegene Buchenwälder. Der Mirador de Santo Toribio liegt außerhalb des Nationalparks neben dem Monasterio de Santo Toribio de Liébana und bietet Ausblicke auf die Südseite des Ostmassivs der Picos de Europa.
Fuente Dé liegt am Fuß der Picos de Europa; von dort gelangt man zu den Puertos de Áliva, weshalb der Ort häufig von Ausflüglern besucht wird.
Kultur und Pilgertradition
Das Monasterio de Santo Toribio in der Gemeinde Camaleño ist ein bedeutendes religiöses Zentrum und Pilgerziel sowie einer von vier Orten weltweit, an denen ein Jubiläum erlangt werden kann; die anderen genannten Orte sind Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela. Die Kirche des Monasterio de Santo Toribio ist gotisch geprägt und weist zisterziensische Einflüsse auf; zu ihr gehört die barocke Kapelle Lignum Crucis. Der Camino Lebaniego verläuft zwischen San Vicente de la Barquera und dem Monasterio de Santo Toribio und führt dabei durch die Gemeinde Camaleño.
Zum baukulturellen Erbe von Mogrovejo gehören ein mittelalterlicher Turm und ein daran angebautes Herrenhaus. Im Umfeld der Peña de Oviedo befindet sich eine Gruppe von Grabhügeln, die mehr als 3.000 Jahre alt sind.
Das Museo de la Escuela Rural in Mogrovejo rekonstruiert eine traditionelle Schule aus der Region Liébana und würdigt die ländliche Bildung. Das Museum befindet sich in den ehemaligen Schulgebäuden und umfasst einen Raum mit audiovisuellem Angebot und Empfang für Besucher sowie eine Dauerausstellung mit einem rekonstruierten Klassenzimmer mit Holzpulten, Tafel und politischen Landkarten.
Das Centro de Interpretación de la Montaña in Espinama, einer Ortschaft der Gemeinde Camaleño, erklärt anhand von Bildern und Gegenständen das Leben in den Bergen der Region Liébana. Die Fiesta de la Virgen de la Salud wird jedes Jahr am 2. Juli in der kleinen Kapelle in den Praderías der Puertos de Áliva auf etwa 1.500 Metern Höhe gefeiert.
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