Aja im Tal von Soba: Geschichte, Wege und Berglandschaft

File:Aja (Soba) - 001 (40449136404).jpg File:Aja (Soba) - 001 (40449136404).jpg Foto: Luis Rogelio HM via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Aja gilt als die erste urkundlich belegte bewohnte Ortschaft im Tal von Soba.

Kultur und Geschichte

Der Standort des Klosters San Andrés de „Asia“ (Aja) gilt als älteste klösterliche Siedlung im Tal von Soba. Das Herrenhaus Gutiérrez de Otero in Aja stammt aus dem 18. Jahrhundert. In Aja sind Häuser der Indianos aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen. Damit stehen in derselben Ortschaft unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander: eine klösterliche Siedlung, ein Herrenhaus und Wohnhäuser aus zwei aufeinanderfolgenden Jahrhunderten.

Landschaft

Der Aussichtspunkt in Aja bietet ein Panorama über das Tal und die meisten seiner Ortschaften. Der Blick reicht vom Pico San Vicente bis zum Portillo de la Sia. Das weite Panorama verbindet den Blick über das Tal mit einer Reihe einzelner Ortschaften und markiert damit einen anderen Landschaftseindruck als die näheren Formen von Relief und Bergland.

Der Mirador de Aja liegt im Umfeld von Aja in der Gemeinde Soba. Von dort fällt der Blick auf die für Alto Asón charakteristische Berglandschaft sowie auf das Relief und den Naturraum. Der Aussichtspunkt lässt sich so mit dem Talpanorama und den geologischen Landschaftsformen der Routen als eigener Schwerpunkt betrachten.

Routen

Die Route „Recorriendo el Valle de Soba“ biegt vor dem Ortskern von Aja auf einen Weg ab. Dieser steigt durch eine Karstlandschaft auf und führt zum Lombo de Aja. Die Route erreicht außerdem die Straße CA-667, die mit Aja verbunden ist. Karstlandschaft, Lombo de Aja und die angebundene Straße gehören damit zu den aufeinanderfolgenden Orientierungspunkten dieses Weges.

Die geführte Route „Caminos de Soba“ führt durch Aja und weiter zum Aussichtspunkt Mirador de Aja. Die geführte Route „Ermita de Irías“ beginnt in Aja. Von dort führt sie in das als Sobero bekannte Berggebiet. Die beiden geführten Routen setzen dadurch unterschiedliche Schwerpunkte: Die eine verbindet den Ort mit dem Mirador de Aja, die andere führt von Aja in das Berggebiet Sobero.

Zusammen mit der Route „Recorriendo el Valle de Soba“ ergeben sich drei verschiedene thematische Linien: der Aufstieg durch Karstlandschaft, der Weg zum Aussichtspunkt und der Verlauf in das Sobero bekannte Berggebiet.

Weitere Orte

Weitere Orte, die Sie auf dieser Seite aufrufen können, sind Rasines, San Miguel de Meruelo, Santibáñez, Bareyo, Villar, Pumareña, Puente Viesgo und Villaescusa.

Natur

Ein Abschnitt der Route „Ermita de Irías“ in der Nähe des Mazo Grande liegt innerhalb des Besonderen Schutzgebiets ZEC Montaña Oriental. Dieses gehört zum Natura-2000-Netz. Der Schutzgebietsabschnitt ist damit ein weiterer klar benannter Naturbezug entlang der Route, getrennt von ihrem Verlauf in das Sobero bekannte Berggebiet.

Im Herbst und Winter lassen sich in einem aufgelockerten Bereich der Route „Ermita de Irías“ häufig Rotmilane (Milvus milvus) beobachten. Im Frühjahr und Sommer sind dort überwiegend Schwarzmilane (Milvus migrans) zu sehen. Die jahreszeitliche Unterscheidung der beiden genannten Arten gehört damit zu den besonderen Naturdetails dieses Routenabschnitts.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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