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Montederramo: Wanderwege, Wald und Kultur

Unterkünfte in Montederramo

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Wenn Sie Montederramo über konkrete Wege entdecken möchten, beginnt die Ruta del Bidueiral direkt im Ort. Die 9,4 km lange Wanderung führt durch einen der spektakulärsten Wälder Galiciens. Der Ausgangspunkt liegt damit unmittelbar in Montederramo, während der Weg selbst den Bidueiral als zusammenhängenden Naturraum erlebbar macht.

File:SANTA MARÍA DE MONTEDERRAMO - panoramio.jpg File:SANTA MARÍA DE MONTEDERRAMO - panoramio.jpg Foto: Wamba Wambez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wandern

Eine weitere Route ist die Ruta del Santo. Sie folgt dem Weg, den der Einsiedler San Mamede von seiner auf der Sierra de San Mamede gelegenen Eremitage bis zum Zisterzienserkloster von Montederramo nahm. Vor Santa María de Montederramo beginnt dieser Weg, der von dort allmählich bis auf den Gipfel des Berges ansteigt. In ihrem Verlauf verbindet die Route somit die Eremitage des San Mamede, die Kirche und das Kloster von Montederramo mit dem Berggipfel. Der historische Wegverlauf und die allmähliche Steigung gehören zu den prägenden Merkmalen dieser Wanderung.

Die Ruta del Bidueiral und die Ruta del Santo führen durch unterschiedliche Landschafts- und Erinnerungsebenen: Hier steht der Wald im Mittelpunkt, dort der überlieferte Weg des Einsiedlers und die Verbindung mit dem Zisterzienserkloster. Beide Routen sind mit Montederramo verbunden, beginnen jedoch an verschieden benannten Ausgangspunkten und führen zu jeweils eigenen Schauplätzen.

Natur

Bidueiral de Montederramo ist im Rahmen des Natura-2000-Netzes als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) anerkannt. Der Naturraum trägt damit eine klar ausgewiesene Einordnung innerhalb dieses europäischen Netzwerks. Seine Einbindung in dieses Netz ergänzt die Wanderroute um eine festgelegte naturräumliche Bedeutung. Der Wald erscheint dadurch nicht nur als Kulisse der 9,4 km langen Strecke, sondern auch als eigenständig benannter und europäisch eingeordneter Naturraum.

Kultur

Der Cruceiro de Marrubio ist ein überdachtes, polychromes Holzkreuz aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche von Santa María de Montederramo wurde in einem klar datierten Bauabschnitt errichtet: Ihr Bau begann 1598 und wurde 1607 unter dem Baumeister Juan de Tolosa abgeschlossen. Santa María de Montederramo wurde als Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse, als Bien de Interés Cultural, eingestuft.

Damit stehen in Montederramo mehrere unterschiedliche Formen des kulturellen Erbes nebeneinander: das bemalte und überdachte Holzkreuz von Marrubio, die zeitlich dokumentierte Kirche und ihre Einstufung als Bien de Interés Cultural sowie das Zisterzienserkloster, das am Ende der Ruta del Santo liegt. Die Datierung von 1598 bis 1607 ordnet den Kirchenbau dabei in einen klar begrenzten Zeitraum ein.

Geschichte

In Vilariño Frío steht die heutige Rundbogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert, erbaut aus großen, sorgfältig behauenen Steinplatten. Die Alte Brücke von Vilariño Frío gehört zu den erhaltenen Resten der Römerstraße, die Astorga mit Braga verband. An ihrer Zufahrtsstraße befindet sich ein Freiluft-Interpretationszentrum zur Neuen Straße. Zum Zentrum gehören 12 Informationstafeln sowie Nachbildungen der Straße und des Meilensteins.

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In Vilariño Frío treffen an der Brücke deshalb mehrere Zeitschichten aufeinander: Die heutige Rundbogenbrücke stammt aus dem 17. Jahrhundert, ihre Steinplatten sind sorgfältig behauen, und zugleich verweist die Alte Brücke auf die Römerstraße zwischen Astorga und Braga. Das Zentrum an der Zufahrtsstraße ergänzt diesen Ort um Informationstafeln und Nachbildungen, darunter die Straße und der Meilenstein.

Ein weiterer verknüpfter Ort ist Sas Do Monte.

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