Cenlle: Thermalwege, Miño und römische Spuren
Unterkünfte in Cenlle
Das Erholungsgebiet Barbantes in der Pfarrei A Barca de Barbantes verfügt über drei frei zugängliche Thermalbecken im Freien.
File:Inicio da estrada OU-209 na Pena, Cenlle.jpg
Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Erholung
Bei Barbantes verläuft ein 4,7 Kilometer langer Uferweg am Fluss Miño. Zwischen dem Thermalgebiet von Barbantes und dem Hotel Balneario Laias Caldaria liegt der permanente Orientierungssport-Parcours im Naturraum Espacio Natural Ribeiras do Miño. Die Thermalquellen von Laias werden seit der Römerzeit genutzt.
Wege
Der Uferweg am Miño misst 4,7 Kilometer. Der lineare Thermalweg umfasst 1,96 Kilometer zwischen Barbantes und der Vila termal Laias. Der lineare Thermalweg von Barbantes nach Laias beginnt im Thermalgebiet von Barbantes und endet an der Vila termal Laias. Die Strecke verläuft vollständig eben und ist für Familien sowie Fahrräder geeignet. Der Weg trägt außerdem den Namen Ruta do Miño und verfügt über einige Wegmarkierungen sowie Informationstafeln zu Fauna und Flora. Am Uferabschnitt des Miño auf dem Weg von Barbantes nach Laias lassen sich Enten, Reiher und Kormorane beobachten.
Geschichte
Die Ruta Calzada Romana ist eine 15 Kilometer lange Rundwanderung. Sie weist einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad und etwa 400 Meter Höhenanstieg auf. Ein Teil dieser Rundwanderung verläuft über eine alte römische Straße, die San Cibrao de Lás mit der römischen Bergbaustätte A Coba da Moura verband. Die Ruta Cova da Moura ist eine 11 Kilometer lange Rundwanderung mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und Aussicht auf den Miño bei Barbantes. A Cova da Moura ist eine Bergbaustätte aus der Zeit vom Ende der Bronzezeit bis zur frühen Eisenzeit. Der Tunnel A Cova da Moura ist 70 Meter lang und 1,80 Meter hoch; die Römer nutzten ihn, um Wasser zu den Goldwaschanlagen des dortigen Abbaugebiets zu leiten. Damit stehen an den Wegen sowohl eine alte Verkehrsverbindung als auch die technische Nutzung des Tunnels durch die Römer neben einer deutlich älteren Bergbaugeschichte.
Natur
Die Fervenza de Xubín bildet Stromschnellen, Becken und Wasserfälle; der größte Wasserfall stürzt etwa 40 Meter über Granit- und Gneisgestein hinab. Die Strecke zur Fervenza de Xubín verläuft über die N-120 zwischen Ourense und Vigo, über eine Abzweigung bei Xubín und anschließend über eine Piste bis zum Eingang eines aufgegebenen Steinbruchs in Privateigentum. Von dort geht es einige Meter zu Fuß bis zum Wasserfall.
Weinbau
Die Weinberge von Cuñas Davia umfassen 2 Hektar in vier Parzellen und blicken auf 800 Jahre Weinbaugeschichte zurück. Das Gelände von Priorato de Razamonde umfasst 24 Hektar; davon entfallen 20 Hektar auf Weinberge, während der übrige Teil von einheimischen Wäldern und Wanderwegen bedeckt ist.
Weitere Orte
Weitere Orte: Corvillón, Tamallancos, Verín, Allariz, La Merca, Viana Do Bolo, Vilarchao
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