Magros entdecken – Route, Fervenza und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Magros
Die Route Magros ist eine 14 Kilometer lange Wanderroute. Sie bietet zahlreiche offene Flächen mit Panoramablicken. Die gesamte Route kann zu Fuß, mit dem Mountainbike, dem Quad oder einem Geländewagen zurückgelegt werden. Der technische Schwierigkeitsgrad ist einfach, und wenige Abzweigungen erleichtern die Orientierung.
Für die Route sind damit unterschiedliche Fortbewegungsarten genannt, während Länge, technischer Schwierigkeitsgrad und Zahl der Abzweigungen die wichtigsten praktischen Angaben bilden. Die offenen Flächen mit Panoramablicken gehören ebenso zu ihrer Beschreibung wie der Verlauf über 14 Kilometer.
Natur
Die Fervenza de Magros liegt im Rego de Touza, einem kleinen Nebenfluss des Río Doade, der wiederum in den Río Avia mündet. Um die Fervenza de Magros zu sehen, müssen Sie auf der Straße einige Meter weitergehen und anschließend zu einem Felsvorsprung laufen. Von dort aus beginnt ein schwieriger Abstieg, der für geübte Bergwanderer machbar ist.
Der Zugang zur Fervenza besteht somit aus mehreren aufeinanderfolgenden Abschnitten: einem kurzen Weitergehen auf der Straße, dem Lauf bis zum Felsvorsprung und dem anschließenden Abstieg. Die Wasserfall-Lage ist zugleich durch die Abfolge Rego de Touza, Río Doade und Río Avia räumlich beschrieben.
Geografische Einordnung
Das Castro de Magros liegt auf einem 728 Meter hohen Hügel. Auf diesem Hügel herrschen Granit und Schiefer vor, vor allem im oberen Bereich. Das Castro befindet sich im Südosten der Gemeinde Beariz, sehr nahe bei der gleichnamigen Ortschaft, etwa 700 bis 800 Meter östlich davon und an der Straße nach Feás. Am Castro de Magros sind Überreste einer einstigen Umfassungsmauer, einer weiteren kleinen Befestigung, eines Verteidigungsgrabens und kreisförmiger Hausgrundrisse zu erkennen.
Zur Lage des Castros gehören damit sowohl der 728 Meter hohe Hügel als auch seine Position innerhalb der Gemeinde Beariz. Die ungefähre Angabe von 700 bis 800 Metern östlich der Ortschaft bleibt dabei ebenso erhalten wie die Lage an der Straße nach Feás. Die sichtbaren Mauerreste, die kleinere Befestigung, der Graben und die kreisförmigen Hausgrundrisse bilden die erhaltenen Elemente der Anlage.
Kultur
Die Capilla de San Juan de Magros liegt in der Mitte des Dorfes in einem atriumähnlichen Bereich. Ihr Glockengiebel trägt die Inschrift „Año de 1942“. Diese Inschrift weist auf eine Renovierung hin. Die Kapelle enthält ein zweigeschossiges neoklassizistisches Retabel mit Darstellungen des heiligen Johannes und der Virgen del Carmen sowie einem Engel darüber.
Die Kapelle verbindet dabei einen klar bezeichneten Standort in der Dorfmitte mit einzelnen Ausstattungsdetails. Zum Retabel gehören zwei Geschosse, der neoklassizistische Stil, die Darstellungen des heiligen Johannes und der Virgen del Carmen sowie der darüber angeordnete Engel. Die Jahreszahl am Glockengiebel verweist auf die Renovierung.
Bergbau und Handwerk
Magros war historisch stark mit dem Bergbau und dem Handwerk verbunden. Magros war außerdem das letzte Dorf, in dem es Leinenwebstühle gab. Die Ruinen der Hornos de Magros liegen etwa 200 Meter vom Ortsausgang entfernt. In den Hornos de Magros wurde Kassiterit geröstet, um daraus Zinn zu gewinnen. Die Mina de Magros umfasst einen kleinen Mundlochbereich und Halden. In diesen Halden können Wolframit und mit Geduld auch Kassiterit gefunden werden.
Die Bergbauspuren verteilen sich dabei auf die Hornos de Magros und die Mina de Magros. Bei den Hornos ist die frühere Verarbeitung von Kassiterit zu Zinn überliefert; bei der Mina gehören der kleine Mundlochbereich und die Halden zur beschriebenen Anlage. Wolframit und Kassiterit werden mit den Halden in Verbindung gebracht, während die Leinenwebstühle auf den handwerklichen Teil der Geschichte verweisen.
Weitere Orte auf dieser Ortsübersicht: Taboadela, Verín, Sadurnín, Pousadoiro, A Gudiña, Maceda, Boborás, Celanova
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.