Zum Inhalt

Loiba: Küste, Klippen und Kultur

Unterkünfte in Loiba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Küste und Natur

Loiba verbindet eine markante Felsküste mit besonderen Einblicken in Landschaft und Naturraum. Bei Os Picóns liegen große Felsen, deren Formen durch die Erosion von Meer und Wind entstanden sind. In ihnen befinden sich Furnas und klangvolle Höhlen, die den geologischen Charakter dieses Küstenabschnitts prägen.

File:Acantilados de Loiba Ortigueira A Coruña 02.jpg File:Acantilados de Loiba Ortigueira A Coruña 02.jpg Foto: Tanja Freibott via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Furnas liegen unmittelbar in den großen Felsen von Os Picóns. Damit gehören die durch Meer und Wind geformten Außenlinien der Felsen und die Höhlen im Inneren zu demselben geologischen Erscheinungsbild. Die Küste zeigt hier also sowohl offene Felsformen als auch Hohlräume, die in den Gesteinskörpern liegen.

Von den Klippen bei Os Picóns de Loiba aus sind der Strand von Loiba und Pena Furada zu sehen. Auch der Strand von O Picón gehört zu den markanten Punkten der Küste: O Picón gilt als unberührter Strand. Vom Banco de Loiba bieten sich spektakuläre Ausblicke auf diesen Strand.

Bei O Coitelo liegen im Gebiet des Cabo-Ortegal-Geoparks Felsbögen aus Metavulkaniten. Neben diesen Felsbögen liegen zahlreiche Inselchen sowie Sand- und Kiesstrände. So zeigt sich die Küste dort mit unterschiedlichen Gesteinsformen und Strandtypen.

Am O Coitelo ist die Gesteinsart der Felsbögen ausdrücklich als Metavulkanit bezeichnet. Zu diesem Küstenabschnitt gehören außerdem zahlreiche Inselchen sowie Sand- und Kiesstrände. Die Felsbögen, die Inselchen und die beiden Strandtypen bilden dort die konkret benannten Elemente des Küstenbildes.

Die gesamte Küste von Loiba gehört als besonderes Schutzgebiet (ZEC) zum Natura-2000-Netz. Die Costa de Loiba dient dabei dem Schutz ihrer reichen Biodiversität. Küste, Felsen, Inselchen und Strände stehen damit innerhalb eines größeren Naturraums, dessen Besonderheiten an mehreren Punkten sichtbar werden.

Die Schutzgebietsausweisung umfasst die gesamte Küste von Loiba. Als ZEC ist sie Teil des Natura-2000-Netzes; der ausdrücklich genannte Schutzzweck ist die reiche Biodiversität der Costa de Loiba. Zu den in diesem Naturraum genannten Landschaftselementen zählen die Küste, die Felsen, die Inselchen und die Strände.

Wege und Aussichtspunkte

Der Küstenabschnitt bei Os Picóns wird vom Wanderweg Camino Natural de la Ruta del Cantábrico durchquert.

Der Aussichtspunkt Pena Furada liegt oberhalb des Strands von Sarridal und bietet einzigartige Panoramen auf die Küsten von Céltigos und Loiba. Pena Furada ist außerdem eine der obligatorischen Stationen des Wanderwegs Camino Natural de la Ruta del Cantábrico.

Der Aussichtspunkt Cadaval liegt auf einem Küstenvorsprung der Pfarrgemeinde Loiba. Oberhalb des Strands Praia Gaivoteira umfasst Cadaval einen Erholungsbereich mit Tischen, Bänken und Informationstafeln zur Umgebung.

Anzeige

Cadaval ist einer der Aussichtspunkte entlang der siebten Etappe des Camino Natural de la Ruta del Cantábrico. Damit liegen an diesem Weg sowohl weitreichende Küstenpanoramen als auch ein ausdrücklich ausgestatteter Erholungsbereich.

Auf der siebten Etappe gehört Cadaval zu den genannten Aussichtspunkten des Camino Natural de la Ruta del Cantábrico. Der Aussichtspunkt befindet sich oberhalb der Praia Gaivoteira und umfasst dort Tische, Bänke sowie Informationstafeln zur Umgebung. Pena Furada liegt dagegen oberhalb des Strands von Sarridal und richtet den Blick auf Céltigos und Loiba.

Kultur und Tradition

Das Dorf O Picón ist für seine Lage am Küstenrand und sein ethnografisches Interesse bekannt. Zum örtlichen Bild gehören die für die Region typischen Hórreos, traditionelle Kornspeicher der örtlichen Bautypen.

Eine weitere Besonderheit sind die Algueiras von Loiba. Sie gelten als letzte Erbinnen eines aus der Not entstandenen und vom Meer geprägten Handwerks.

Jeden Sommer ernten die Algueiras bei Ebbe rötliche Algen, also Rotalgen, von den Küstenfelsen bei Pena Furada. Für diese Ernte warten sie auf Springtiden während Voll- und Neumond. Die Tradition ist dadurch eng mit dem Küstenrhythmus und den Gezeiten verbunden.

Die Algueiras sammeln die Rotalgen nicht zu beliebigen Zeiten: Die Ernte findet bei Ebbe statt und orientiert sich an Springtiden während Voll- und Neumond. Als Ort der Ernte sind die Küstenfelsen bei Pena Furada genannt. In Loiba bleibt damit ein Handwerk sichtbar, das sowohl von der Not als auch vom Meer geprägt wurde.

Weitere Orte

Weitere Orte in dieser Auswahl sind Puebla Del Caramiñal, Cariño, Guitiriz, Visantoña, Nantón, Reborido, Laxe und Verdes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige