Guitiriz in Galicien: Wasserwege, Geschichte und Heilquellen
Unterkünfte in Guitiriz
Die PR-G 99 Ruta da Auga de Guitiriz ist ein steigungsarmer Weg entlang der Flüsse Parga und Ladroil und verläuft von der Brücke Santo Alberto bis zur Carballeira de Pardiñas.
Natur
Das Naherholungsgebiet Sete Muíños liegt am Jakobsweg Camino del Norte. Der Uferweg von Sete Muíños umfasst ein natürliches Becken, einen künstlich entstandenen Wasserfall und drei weitere kleine Wasserfälle. Eine neue, 2017 von der Xunta de Galicia ausgeschilderte Variante beginnt ebenfalls in San Alberte, verläuft mehrere Kilometer gemeinsam mit der anderen Variante und trennt sich bei A Toar von ihr.
Die Ruta del Agua y la Piedra führt durch eine ausgezeichnete Naturlandschaft. Menschliche Pflege hat dort dazu beigetragen, die heimische Flora und Fauna intakt zu erhalten. In der näheren Umgebung bietet die Cova da Serpe einen Panoramablick über Guitiriz sowie Möglichkeiten, die örtliche Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten.
Die Fervenza do Muíño da Ruxida ou Roxida ist von Guitiriz aus über die LU-2302 in Richtung Mariz und anschließend über die ausgeschilderte Abzweigung nach Ferreira erreichbar. Bei der Fervenza gibt es einen großen Parkplatz sowie einen Erholungsbereich mit steinernen Tischen und Bänken.
Kultur, Geschichte und Kulinarik
Die archäologische Stätte Pena Xiboi ist ein epipaläolithischer Felsüberhang, der auf 5000 v. Chr. datiert wird. Archäologische Überreste, die 1994 in Pena Xiboi gefunden wurden, werden im Museo de Viladonga in Castro de Rei ausgestellt. Das Castelo de Pobra de Parga ist als Kulturgut geschützt, während das Castelo de Parga aus dem 16. Jahrhundert stammt. A Pobra ist eine vorrömische Castro-Anlage.
A Torre ist ein befestigtes Haus aus dem Jahr 1372, das zerstört und 1863 wiederaufgebaut wurde. Die ehemalige Pfarrkirche San Xoán de Lagostel wurde im 14. Jahrhundert als Kapelle gegründet und zwischen 1719 und 1720 wiederaufgebaut. Vom Ortskern von Guitiriz aus ist sie über die N-VI in Richtung Lugo erreichbar; sie liegt etwa 1 Kilometer hinter der Kaserne der Guardia Civil.
Die Capilla de Ecce Homo am O Curro Vello stammt aus dem 20. Jahrhundert und enthält ein Altarbild mit Darstellungen der Jungfrau Maria, des heiligen Josef und des Jesuskindes, des Erlösers Christus sowie des Ecce Homo. Die Igrexa Nova de Santa María ist eine Kirche mit lateinischem Kreuzgrundriss und wurde zwischen 1946 und 1968 im neoromanischen Stil mit französischer Inspiration erbaut. Unter ihren Innenausstattungsstücken befindet sich eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Schnitzfigur Johannes des Täufers.
In der näheren Umgebung befindet sich die Pfarrkirche Santa Cruz de Parga, eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Ebenfalls in der näheren Umgebung liegt der Pazo de Pontella aus dem Jahr 1799, ein Beispiel ziviler Architektur. In der Siedlung O Lousado befinden sich in der näheren Umgebung zwei Mühlen: Muíño da Devesela aus dem Jahr 1875, die gut erhalten ist, und Muíño do Crego aus dem Jahr 1900, die noch heute funktioniert. Die analemmatische Sonnenuhr Reloj Analemático de Sol befindet sich auf dem Platz im Ortszentrum von Guitiriz.
Die Torta de maíz de Guitiriz ist ein handwerklich hergestellter Biskuitkuchen aus Eiern, Zucker, Butter und Maismehl.
Erholung
In der näheren Umgebung befindet sich neben der Kirche in Santa Mariña de Lagostelle ein kleiner Erholungsbereich mit steinernen Tischen und Bänken. In der näheren Umgebung entspringt die Quelle Fuente de la Iglesia in Santa Mariña de Lagostelle unter dem Altar der Pfarrkirche. Die Quellen von Pardiñas, Guitiriz und Parga sind für ihr Heilwasser bekannt.
Das historische Balneario de Guitiriz wurde 2017 geschlossen und öffnete im Mai 2023 wieder seine Türen; Iberik Hoteles gab den Anlagen neues Leben.
Weitere Ziele: Viseo, As Restrebas, Camariñas, Corrubedo, Tabeaio, Arriba, Trazo, Quintáns
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