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Nantón – Mámoas, Petroglyph und San Pedro de Nantón

Unterkünfte in Nantón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Gebiet A Piolla liegt in der Pfarrei San Pedro de Nantón. In A Piolla befindet sich eine der größten Konzentrationen von Mámoas in der Gemeinde Cabana de Bergantiños. Die Mámoas stammen aus dem Megalithikum beziehungsweise aus der Steinzeit.

File:Vista desde a igrexa de Nantón.JPG File:Vista desde a igrexa de Nantón.JPG Foto: Xosé Antonio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Petroglyph von A Piolla ist eines der wenigen Beispiele dieser Art aus der Bronzezeit in der Region Bergantiños. Zu dieser kleinen Gruppe gehören außerdem die Petroglyphen von Corme und O Roncudo.

Kultur

Die Kirche San Pedro de Nantón ist eine ländliche Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert. An ihr ist außerdem eine Apsis aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Die Kirche bewahrt drei Altaraufsätze. Diese gehören barocken und neoklassizistischen Stilrichtungen an. Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, richten sich die Besichtigungszeiten nach den Gottesdienstzeiten. Für einen Besuch der Kirche ist der Gottesdienstkalender daher der maßgebliche zeitliche Bezug; die Besichtigungszeiten bilden keinen davon getrennten Rahmen.

Die historische Mühle Molino de Nantón wurde einst mit elektrischer Energie betrieben. Ihre frühere elektrische Nutzung gehört damit zur historischen Überlieferung des Ortes und nicht zu einer gegenwärtigen Betriebsbeschreibung.

Das Hórreo in A Palleira gilt als das größte in Bergantiños. Die Bauform wird entweder als zwei miteinander verbundene Hórreos oder als ein ursprünglicher Hórreo mit sechs Fußpaaren beschrieben. Bei der zweiten Möglichkeit wurde der ursprüngliche Hórreo um einen weiteren Hórreo mit vier Fußpaaren erweitert. Die beiden beschriebenen Möglichkeiten betreffen somit sowohl die Verbindung zweier Baukörper als auch die Erweiterung eines älteren Hórreos.

Das Castro de Anido bewahrt defensive Überreste an der Nordwest-, Ost- und Südwestseite. Seine Befestigungsanlagen sind durch mechanisierte Landwirtschaft stark beeinträchtigt. Die erhaltenen Überreste und die Beeinträchtigung der Befestigungsanlagen gehören dabei zur Beschreibung desselben Castro.

Wege und Überlieferungen

Durch die Pfarrei Nantón führt die Route 8 „Del Vao al Castro de Anido por Camafreita“. Ihr Verlauf ist damit innerhalb der Pfarrei Nantón verortet, während der alte Weg im folgenden Zusammenhang als historische Verkehrsverbindung überliefert ist.

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Ein alter Weg in der Pfarrei Nantón wurde von den „xalleiros“ genannten Maultiertransporteuren genutzt. Diese Maultiertransporteure holten Lehm aus Buño. Bauern nutzten denselben Weg und transportierten Sand von A Insua zu ihren Feldern. Die Überlieferung nennt damit unterschiedliche Transporteure und Transportgüter: Lehm wurde aus Buño geholt, Sand gelangte von A Insua zu den Feldern.

An der Fuente del Carmen nahe dem neuen Friedhof fanden früher Prozessionen statt. Die Bruderschaft brachte bei diesen Prozessionen Leingebinde und Geld als Opfergaben dar. Diese Prozessionen gehören zur früheren Nutzung der Fuente del Carmen und werden mit der Bruderschaft sowie ihren beiden Opfergaben verbunden.

Geografische Einordnung

Die C-552 führt von A Coruña nach Fisterra. Am südlichen Rand berührt die Straße das Gemeindegebiet. Dabei führt sie durch A Piolla und Nantón. Damit sind A Piolla und Nantón in den beschriebenen Verlauf der C-552 eingeordnet.

Von der Autobahn AG-55 führt die Ausfahrt 53 mit der Bezeichnung A Pedra-Nantón über die C-552. Eine Abzweigung in A Ameixenda führt zur Kirche San Pedro de Nantón. Die genannten Straßenangaben bilden so die beschriebene Folge von der AG-55 über die C-552 und A Ameixenda bis zur Kirche.

Weitere Orte sind Condomiña, Sobrado, Verdes, Miñortos, Tordoia, Arzúa, Curtis und Andeade.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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