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Mutriku entdecken: Altstadt und schwarze Flyschklippen

Unterkünfte in Mutriku

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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An den Klippen von Mutriku ist schwarzer Flysch sichtbar, der in tiefen Rinnen entstand, die durch tektonische Bewegungen bei der Öffnung des Golfs von Biskaya gebildet wurden. Zu den geologischen Besonderheiten des Ortes gehören riesige Ammoniten.

File:Mutriku playa de Ondarbeltz señalización.jpg File:Mutriku playa de Ondarbeltz señalización.jpg Foto: Txo via Wikimedia Commons, CC0

Natur

Das kalkreiche Gebirge Arno ist in das Natura-2000-Netz der Europäischen Union aufgenommen und wurde 2013 als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen. Seine Steineichenbestände (Quercus ilex) gehören zu den bedeutendsten im Norden der Iberischen Halbinsel.

Eine Rundroute beginnt und endet in Mutriku und führt über die Gipfel Arno mit 601 Metern, Jangoikomendi mit 528 Metern und Tontorramendi mit 386 Metern. Eine weitere Route beginnt und endet an der Ermita de San Isidro; entlang des Weges informieren Tafeln über die geologischen und ethnografischen Besonderheiten der Umgebung.

Ein Fluss verschwindet an dieser Stelle, fließt unterirdisch durch das gesamte Arno-Gebirge und tritt im Ortsteil Astigarrabia wieder zutage, bevor er in den Deba mündet.

Kultur

Die Altstadt von Mutriku wurde 1995 zum monumentalen Ensemble erklärt. Sie bewahrt steile, enge Straßen sowie Herrenhäuser und Palais aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.

Der Palacio Arrietakua ist ein bewohntes und bis heute intakt erhaltenes Palais des 18. Jahrhunderts. Es gehörte den Seefahrern Antonio de Gaztañeta und Cosme Damián Churruca.

Der Torre de Berriatua, auch Sulengua genannt, überstand den verheerenden Brand, der Mutriku im Jahr 1543 verwüstete. Er gilt als das höchste erhaltene mittelalterliche Turmhaus in Gipuzkoa und diente früher als Wachturm für den Hafen von Mutriku.

Die Kirche San Andrés de Astigarribia gehört zu den ältesten Kirchen in Gipuzkoa und ist eines der wenigen vorromanischen Beispiele in der Provinz.

Die Führung „Mutriku marinera“ erschließt die maritime Geschichte von Mutriku anhand seiner Häuser und Palais und beginnt im Fremdenverkehrsamt an der Txurruka Plaza. Die Führung zur Wellenkraftanlage von Mutriku startet am alten Schwimmbecken des Hafens; die Anlage war die erste zur Erzeugung elektrischer Energie aus der Kraft der Wellen.

Besuchshinweise

Astigarrabia ist nicht mit dem Bus erreichbar. Busgruppen müssen ihr Fahrzeug an einem bestimmten Punkt der GI-3230 abstellen und unter Begleitung des Guides etwa 220 Meter auf der alten Straße zu Fuß gehen.

Das Nautilus-Zentrum ist außerhalb seiner regelmäßigen Öffnungszeiten jederzeit im Rahmen einer gebuchten Führung besuchbar. Die Führung „Nautilus, fossils of flysch“ beginnt dort, verbindet den Besuch des Nautilus-Museums mit einer Bootsfahrt zu den schwarzen Flyschklippen und hängt bei der Bootsfahrt von den Wetter- und Seebedingungen ab.

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Küste

Der Strand von Mutriku verfügt über zwei natürliche Schwimmbecken. Dort sind Schwimmen, Windsurfen, Kanufahren, Bodyboarden, Volleyball, Tauchen und Sportfischen möglich.

Die Bootstour „Siete Playas“ startet im Hafen von Mutriku und führt zu den schwarzen Flyschklippen zwischen Mutriku und dem Strand von Saturraran. Die Klippen von Siete Playas sind vom Strand von Saturraran oder vom Hafen von Mutriku aus zugänglich, jedoch nur bei Ebbe; das Gebiet ist gefährlich.

Die Aktivität „Flysch en familia“ verbindet einen partizipativen Fossilien-Workshop im Museo Nautilus mit einer Bootsfahrt von Mutriku zum Strand von Saturraran.

Lokales

Der Markt „Azoka Txikia“ findet von März bis Dezember am zweiten Samstag jedes Monats auf der Beheko Plaza statt.

Der jährlich stattfindende Día del Verdel ist eine Unterkunft in Mutriku zugeordnete Veranstaltung, bei der lokale Köche Makrele als Pintxos, gegrillt und als Marmitako anbieten.

Der Sportboothafen von Mutriku wurde 2014 im historischen Hafen eingerichtet. Er bewahrt dessen Struktur als traditionellen Fischereihafen und verfügt über 301 Liegeplätze für Boote mit einer maximalen Länge von 14 Metern.

Weitere Ziele sind Azkoitia, Errezil, Elduain, Bidania, San Sebastián, Arechavaleta, Zumaia und Zestoa.

In Astigarrabia liegt die Kirche San Andrés de Astigarribia, während der unterirdische Flusslauf des Arno-Gebirges dort wieder zutage tritt, bevor das Wasser in den Deba mündet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gipuzkoa.

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