Zum Inhalt

Arechavaleta: Thermalgeschichte und Landschaft am Urkulu

Unterkünfte in Arechavaleta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Thermalgeschichte

Arechavaleta lässt sich über seine Thermalgeschichte und die Wege zu ihren Spuren entdecken. Die Route „Rutas de las aguas sulfurosas“ beginnt im Ortszentrum von Aretxabaleta am Standort des früheren Thermalbads Otalora und führt in Richtung der Ortsteile Areantza und Mendiola. Auf ihrem Verlauf macht sie die Überreste der Thermalbäder Otalora und Ibarra sowie der sie versorgenden Schwefelquellen sichtbar. Die Route führt damit von einem früheren Thermalbad in Aretxabaleta zu weiteren Spuren derselben Nutzungsgeschichte. Die früheren Badeanlagen und die zugehörigen Schwefelquellen markieren dabei die historischen Stationen des Weges zwischen dem Zentrum und den Ortsteilen. Otalora begegnet auf dieser Strecke sowohl als Ausgangspunkt am früheren Bad als auch als eine der erhaltenen historischen Anlagen. Zusammen mit Ibarra und den Schwefelquellen verweist die Route auf mehrere Bestandteile der früheren Thermalnutzung.

File:Arechavaleta, general 01.jpg File:Arechavaleta, general 01.jpg Foto: LBM1948 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ortsbild und Tradition

Zum baulichen Erbe gehören mehrere Gebäude aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Der Palacio de Arratabe entstand 1726 als casa solar, während der Palacio Otalora auf das Jahr 1746 datiert. Noch weiter zurück reicht die Casa-Torre de Galartza, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Das romanische Friedhofsportal ist die einzige erhaltene Erinnerung an die frühere, dem San Miguel geweihte Kirche. Mit der Casa-Torre de Galartza, der Pfarrkirche sowie den beiden Palästen reicht das bauliche Erbe vom 14. bis ins 18. Jahrhundert. Die Gebäude stehen damit für verschiedene historische Zeitabschnitte, ohne dass sich das Ortsbild auf eine einzige Bauphase beschränkt.

Eine eigene Tradition ist der Txino dantza. Er hat seinen Ursprung in Aretxabaleta und wurde 1975 als Tradition wiederbelebt. Am Karnevalssonntag wird der Txino dantza von den Jungen und Mädchen getanzt, die in diesem Jahr Santa Ageda neska-mutilak sind. Ursprung, Wiederbelebung und der feste Termin am Karnevalssonntag gehören zu seiner überlieferten Geschichte. Die Ausführung durch die jeweiligen Santa Ageda neska-mutilak verbindet den Tanz außerdem mit den Jungen und Mädchen, die diese Rolle in dem betreffenden Jahr übernehmen.

Für die Verkehrsinformationen von Aretxabaleta wird auf den öffentlichen Verkehrsplaner von Gipuzkoa verwiesen.

Weitere Reiseziele: Leintz-Gatzaga, Segura, Bergara, Tolosa, Gaztelu, Antzuola, Astigarraga, Lasarte-Oria

Anzeige

Natur und Wege

In der Landschaft von Aretxabaleta zählt der Stausee Urkulu zu den Naturplätzen von großer landschaftlicher Schönheit, die Besucher kennenlernen können. Eine andere Landschaftsform ist das Degurixa-Tal: Es handelt sich um eine Karstsenke, die von Hirten zum Schutz ihrer Herden genutzt wird. Stausee und Tal stehen dabei für zwei unterschiedliche Landschaftsformen: Während Urkulu ein Naturplatz am Wasser ist, ist Degurixa durch seine geologische Form als Karstsenke geprägt.

Der Weg Oro–Larrino–Embalse de Urkulu–Aozaratza PR-GI 97 verläuft zwischen dem ländlichen Ortsteil Oro und den Ortsteilen Larrino und Aozaratza. Er bietet die Möglichkeit, die Umgebung des Stausees Urkulu kennenzulernen. Der Urkulu-Weg verläuft auf 805 m am Rand des Stausees entlang. Die beiden Wegangaben nennen damit sowohl eine Verbindung zwischen mehreren Ortsteilen als auch den konkreten Verlauf am Wasser. Der PR-GI 97 führt über Oro, Larrino und Aozaratza, während der Urkulu-Weg mit seiner Höhenangabe von 805 m den Rand des Stausees als Streckenabschnitt hervorhebt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gipuzkoa.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.