Lasarte-Oria: Wege, Geschichte und Kultur
Unterkünfte in Lasarte-Oria
In Lasarte-Oria verläuft der Wanderweg Andoain–Lasarte-Oria über eine Strecke von 7,9 Kilometern. Die Route führt entweder über den Aufstieg zum Buruntza oder um den Berg herum. Sie kann ausschließlich zu Fuß begangen werden; festes Schuhwerk ist erforderlich.
Der Verlauf nennt damit sowohl den Buruntza als auch die Möglichkeit, den Berg zu umgehen. Die Strecke verbindet Andoain und Lasarte-Oria und bleibt beim angegebenen Weg vollständig auf das Gehen beschränkt. Die Schuhangabe gehört unmittelbar zur Beschreibung dieser Route und gilt für ihre gesamte Länge.
Wandern und Wege
Eine zweite Strecke führt von Lasarte-Oria nach Urnieta und misst 3,9 Kilometer. Sie kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für diese Strecke ist sportliches Schuhwerk erforderlich. Die Strecke Lasarte-Oria–Usurbil–Aginaga führt bis Santuenea über 4,5 Kilometer und bis Aginaga über 9,0 Kilometer. Auch hier sind Gehen und Radfahren möglich; sportliches Schuhwerk ist erforderlich. Die Marcha Familiar de Lasarte-Oria ist eine Wanderroute für alle Altersgruppen. Zwischen den Punkten 6 und 7 verläuft die Strecke auf der ehemaligen Plazaola-Bahntrasse.
Damit führen die beschriebenen Wege von Lasarte-Oria nach Urnieta, Usurbil, Santuenea und Aginaga. Bei der Verbindung über Usurbil markieren Santuenea und Aginaga zwei unterschiedlich weit reichende Zielpunkte derselben Strecke. Die ehemalige Plazaola-Bahntrasse ist dabei nur für den Abschnitt zwischen den Punkten 6 und 7 als früherer Verlauf genannt. Die Marcha Familiar ergänzt die Streckenbeschreibungen um eine Route, deren Altersangabe ausdrücklich alle Altersgruppen einschließt.
Geschichte
Der erste Siedlungskern der Villa Lasarte-Oria entstand gegen Ende des Mittelalters. Er lag im Schutz des Turmhauses der Familie Lasarte. Später ging dieses Turmhaus in den Besitz der Familie Oquendo über. Die mittelalterlichen Ursprünge von Lasarte-Oria sind mit einer Siedlung im Umfeld der San-Pedro-Einsiedelei verbunden. Die mittelalterliche Siedlung von Lasarte-Oria lag am Zusammenfluss mehrerer Jakobsweg-Routen.
Die Ortsgeschichte verbindet dabei mehrere klar benannte Bezugspunkte: den ersten Siedlungskern der Villa, das Turmhaus der Familie Lasarte, die Familie Oquendo und die San-Pedro-Einsiedelei. Der zeitliche Rahmen bleibt auf die Entstehung gegen Ende des Mittelalters und die spätere Besitzübernahme des Turmhauses bezogen. Auch die Jakobsweg-Routen gehören zur Beschreibung der mittelalterlichen Siedlung und werden als an ihrem Zusammenfluss gelegen eingeordnet.
Kultur
Die Kirche San Pedro stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Grundriss ist rechteckig. Drei Schiffe unterschiedlicher Höhe prägen den Bau. Das Kulturhaus Manuel Lekuona bietet monatlich ein umfangreiches Programm. Kino und Musik gehören zu den Programmpunkten. Ebenso stehen Theater und Tanz auf dem Programm. Konferenzen ergänzen das monatliche Kulturangebot.
Kirche und Kulturhaus stehen damit für zwei unterschiedliche Formen des kulturellen Angebots in Lasarte-Oria. Bei San Pedro sind Bauzeit, rechteckiger Grundriss und die drei in ihrer Höhe unterschiedlichen Schiffe überliefert.
Weitere Ziele
Weitere Ziele sind Leintz-Gatzaga, Elgoibar, Hernani, Aizarnazabal, Zegama, Debabarrena, Azpeitia und Oiartzun.
Orte
In der näheren Umgebung von Lasarte liegt im Stadtteil Zubieta an der Grenze zu Lasarte die Rennbahn Hipódromo de Donostia-San Sebastián. Aufgrund ihrer Lage an der Grenze zu Lasarte ist sie auch als Hipódromo de Lasarte bekannt.
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