Fortanete – Ferienwohnung zwischen mittelalterlicher Burg und Kiefernwäldern
Unterkünfte in Fortanete
Fortanete bewahrt die Reste einer mittelalterlichen Burg und einen erhaltenen Abschnitt der Verteidigungsmauer, der bis zu einem ehemaligen Torturm hinabführt. Die Iglesia parroquial de La Purificación ist eine barocke Pfarrkirche, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und 1693 fertiggestellt wurde. Das Renaissance-Rathaus, die Casa Consistorial, wurde 1520 erbaut. Im Erdgeschoss besitzt es eine Loggia mit drei Rundbögen, im Obergeschoss eine hölzerne Kassettendecke, die auf geschnitzten Kragsteinen ruht.
Kultur und Geschichte
Die Torre de Mercadales ist ein Beispiel für den Typus der Wehrtürme, die zu den historischen, für die Gebirgszüge von Gúdar-Maestrazgo charakteristischen Masadas gehören. Die Ermita de San Cristóbal gilt als die älteste Einsiedelei von Fortanete und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Vorbau diente Hirten und Wanderern als Schutz.
Die Bezeichnung Puente de piedra y huertos steht für eine Steinbrücke mit abgeflachtem Rundbogen und einer für mittelalterliche Brücken typischen Neigung. An ihrem Fuß liegen kleine, durch Trockenmauern geteilte Gartenparzellen, jeweils mit einem kleinen Wasserbrunnen. Im ehemaligen Gebäude der Ziegelei vermittelt das Centro de Interpretación de los Pinares anhand von Modellen, Tafeln und Multimedia-Elementen Wissen über Forstwirtschaft, Fauna, Flora, Pilze und Viehzucht in den Kiefernlandschaften von Fortanete.
In Fortanete gibt es noch einige der letzten Handwerker der Schnitzkunst aus Buchsbaum. Buchsbaum wurde dort traditionell zur Herstellung von Haushaltsgegenständen und Zubehör für die Viehzucht verwendet, etwa für Klöppel von Viehglocken.
Natur und Landschaft
Die Kiefernwälder von Fortanete bieten zahlreichen Tierarten einen ökologischen Rückzugsraum. Dazu gehören Gartenschläfer, Eichhörnchen, Hasen, Kaninchen, Wildschweine, Steinböcke, Rehe, Füchse, Dachse, Fichtenkreuzschnäbel und Buntspechte.
Der Mirador de la Capellanía bietet einen weiten Ausblick auf das Tal der Sierra de La Cañada, die Gemeinde La Cañada de Benatanduz und die umliegenden Landschaftsformen. Las Dehesas zeigt, wie sich die Landschaft nach der Entvölkerung von früheren Viehweiden und bewirtschafteten Parzellen zu Ödland und Weideland wandelte, während sich der Kiefernwald auf Kosten der Wiesen und Weiden ausbreitete.
Bei einer Ferienwohnung in Fortanete lassen sich auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Sie können die drei Angaben an Ihrem Reisezeitraum, der gewünschten Kategorie und dem Bedarf an flexiblen Bedingungen ausrichten.
Wege und Feste
Der PR-TE 85 ist als Sendero Turístico de Aragón vom Gobierno de Aragón katalogisiert und inventarisiert. Er führt von Villarroya de los Pinares über die Felsfläche La Lastra, durch einen Wildkiefernwald und entlang des Río Fortanete beziehungsweise der Rambla de Mal Burgo bis nach Fortanete.
Die Patronatsfeiern von Fortanete finden ungefähr am 10. Juli zu Ehren von Santa Bárbara, La Virgen del Rosario, Nuestra Sra. del Loreto und San Cristóbal statt. Am Ende der Pfingstzeit findet die Wallfahrt zur Ermita de la Virgen del Buen Suceso statt, an der das ganze Dorf teilnimmt.
Weitere Orte: Montalbán, Obón, La Cerollera, Jarque De La Val, Ejulve, Fuentes Calientes, Moscardón und Rubiales.
Regionale Küche
Zur traditionellen Küche im Umfeld von Fortanete gehören Schweinefleischeintopf, Knoblauchsuppe, Kaninchen in Escabeche, Lamm-Caldereta und Conserva.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.