La Cerollera entdecken: Wege, Geschichte und Baukultur
Unterkünfte in La Cerollera
La Cerollera verbindet Wege durch Natur mit Spuren ihrer Ortsgeschichte. Die Route „Tumbas y Maquis“ ist ein 14,3 Kilometer langer Wanderweg mit einer geschätzten Dauer von 3 Stunden und 45 Minuten; sie verläuft auf Höhen zwischen 670 und 835 Metern und führt zu den Überresten mehrerer Gräber der megalithischen Kultur bei Les Valletes. Acht Wanderrouten verbinden die Natur im Umfeld von La Cerollera mit der Geschichte des Ortes: Ruta Nevera Caubet, Ruta Font de Dalt, Ruta Las Fuentes, Ruta Tumbas y Maquis, Ruta Santet y Font del Forat, Ruta Las Carrascas, Ruta Cova del Molí und Ruta Font dels Prats. Länge, Dauer und Themen der Wege lassen sich miteinander vergleichen. Für eine Ferienwohnung in La Cerollera können Sie bei den Angeboten auf Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen achten.
Geschichte und Erinnerung
Im Erdgeschoss des Alten Ofens zeigt der Ausstellungsraum „La guerra en La Cerollera“ dauerhaft ein Multimediaangebot zur Geschichte der Agrupación Guerrillera de Levante y Aragón (AGLA) in Aragón sowie ein audiovisuelles Programm mit Aussagen von sieben Einwohnern des Ortes. Ende 1946 richtete Ángel Fuertes, genannt „Antonio“, der Leiter des 17. Sektors der Agrupación Guerrillera de Levante y Aragón (AGLA), in der Gemeinde La Cerollera ein Hauptquartier und in dessen Nähe ein Schulungslager ein. Die heute erhaltenen Reste des Campamento Escuela de La Cerollera lassen vier Hütten erkennen; möglicherweise gab es weitere. Das Lager umfasste drei Bereiche: Küche, Aufenthalts-, Lager- und Schulbereich sowie Überwachungs- und Beobachtungsposten.
Ein von der Asociación SERVA veröffentlichtes Fotobuch dokumentiert den traditionellen Jahreszyklus des Getreideanbaus – von Bodenbearbeitung und Aussaat über Ernte und die Vorbereitung der Tenne bis zum Einbringen und Dreschen.
Baukultur und Feste
Die Pfarrkirche Nuestra Señora del Remedio in La Cerollera ist eine 1762 fertiggestellte Barockkirche. Ihr rechteckiger Grundriss umfasst drei Schiffe: ein Mittelschiff mit Tonnengewölbe und Stichkappen, Seitenschiffe mit Kreuzgratgewölben sowie eine Kuppel über der Vierung. Die Ermita de San Cristóbal steht auf einem Hügel nahe La Cerollera, ist eine Barockkapelle aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1692 fertiggestellt.
Das Herrenhaus Casa Palacio Marqués de Santa Coloma in La Cerollera wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Im obersten Stockwerk weist es eine aragonesische Arkadengalerie und einen markanten hölzernen Dachüberstand auf. Das dreigeschossige Haus Casa Pallarés stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert und besitzt einen erhaltenen langen Holzbalkon, der als der längste im Bajo Aragón gilt.
Die Patronatsfeierlichkeiten von La Cerollera finden am vierten Sonntag im August statt, gelegentlich am vorhergehenden Wochenende. Der Samstag ist San Cristóbal und der Sonntag der Virgen del Remedio gewidmet.
Weitere Orte auf derselben Destinationsebene sind Montoro De Mezquita, La Puebla De Valverde, Alfambra, Calaceite, Moscardón, Abejuela, Bronchales und Aldehuela.
Landschaft und Umfeld
In der Umgebung von Cerollera liegt der Gipfel la Muela. Im weiteren regionalen Umfeld von Cerollera liegen die Burg Castle Calatravo, das Museum Capilla Distrito del Barón de Salillas, das Museum Museo de la Magia, die Gipfel Hereu und Encanadé sowie das Heiligtum Santuario de la Virgen de la Balma, eine Kirche.
Weitere Wege und Termine
Eine von La Cerollera ausgehende und dorthin zurückführende, 14 Kilometer lange Reitroute verläuft über Wege und Forstpisten im bewaldeten Umfeld der Gemeinde. Im Programm für den 28. April ist eine Wallfahrt von La Cerollera zur Punta del Santet vorgesehen.
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